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Die Stimme des Kindes | Kinderschutz für stationäre Einrichtungen in der Kinder- und Jugendhilfe

Datum: 04. – 05.05.2021 | Ort: Weimar | Kursnummer: FW21_E02 | Kosten: 220,00 EUR | Kursleitung: Heliane Schnelle, Oliver Wolf

Bitte beachten Sie, dass es aufgrund der Corona-Pandemie zu Änderungen im Seminarablauf kommen kann. Im Rahmen der jeweils gültigen Corona-Verordnungen werden wir zum Schutz der Gesundheit aller Beteiligten gegebenenfalls Seminare mit kleineren Gruppen, kürzeren Präsenzzeiten oder als Blended-Learning-Format anbieten. Über Änderungen werden Sie jeweils so früh wie möglich informiert. Falls Sie vor Ihrer Anmeldung genauere Informationen wünschen, kommen Sie gerne auf uns zu.

Wir wissen, dass ein Großteil aller sexuellen Übergriffe innerhalb von Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe stattfinden. Eine Einrichtung ohne ein Schutzkonzept macht es potentiellen Täter*innen leicht.

Systemisches Denken und Handeln kann ein tragfähiges Fundament von Kinderschutzarbeit bilden. Dabei bildet ein ressourcenorientierter Blick auf die Rahmenbedingungen für das Miteinander in der Einrichtung sowie eine Potential- und Risikoanalyse die Grundlage.

Ziel eines Schutzkonzeptes ist es, die anvertrauten Kinder und Jugendlichen vor Übergriffen und jeglicher Gewalt zu schützen. Dabei ist es wichtig, den Mitarbeitenden einen klaren Handlungsplan an die Hand zu geben, der Orientierung im Arbeitsalltag gibt.

Wie sieht ein Schutzkonzept aus?

In einem Schutzkonzept werden konkrete Rahmenbedingungen für das Miteinander in der Einrichtung beschrieben und festgelegt. Grenzwertige Situationen werden bewusst benannt und hierfür sinnvolle und nachvollziehbare Reaktionsregeln klar festgelegt.

Des Weiteren werden Kriterien für die Personalauswahl, Bausteine für die Entwicklung eines sexualpädagogischen Konzeptes bis hin zu einem festen Krisen- und Notfallplan beschrieben, an dem sich die Mitarbeitenden orientieren können. Bei jeder Einrichtung wird dies anders aussehen, da örtliche Gegebenheiten, die Zielgruppe und die Konzeptionierung der Einrichtungen unterschiedlich sind.

Die groben inhaltlichen Punkte von Schutzkonzepten, die wir gemeinsam anhand von Einrichtungsbeispielen aus dem Teilnehmerkreis beleuchten, sind folgende:

  • Rechtliche Grundlage
  • Risikoanalyse
  • Krisen- und Konfliktmanagement
  • Personalverantwortung
  • Sexualpädagogisches Konzept
  • Qualifizierung
  • Evaluation
  • Erfahrungen und Beispiele aus der Praxis

Gerne unterstützen wir Sie im Nachgang des Workshops bei der Weiterentwicklung Ihres eigenen Schutzkonzeptes. Erste Schritte werden Sie dann bereits gegangen sein …

Seminarzeiten: 10.00 - 17.30 Uhr / 9.00 - 16.30 Uhr

Ort: Weimar, Diakonie Landgut Holzdorf - die Wegbeschreibung können Sie hier herunterladen.....

Max. TN-Zahl i. d. R.: 16 - 22


Heliane Schnelle

Dipl.-Sozialpädagogin, Pädagogin, Systemische Paar- und Familientherapeutin, Lehrende für systemische Therapie und Beratung (DGSF)

Supervisorin, Organisationsberaterin, Coach, ehem. Vorstandsmitglied DGSF. Schwerpunkte: Beratung und Therapie von Einzelnen, Paaren und Familien in eigener Praxis, Supervision in Kontexten Kliniken, Schulen, Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, Organisationsentwicklung, Teamentwicklung. Fortbildungen z.B. systemisches Arbeiten mit Gruppen und Teams, Multifamilientherapie, kommunikative Kompetenzen und kreative Ansätze in Beratung und Therapie, Referentin für systemisches Arbeiten in verschiedenen Kontexten, Organisationsberatung und Konfliktmoderation in Organisationen der freien Wirtschaft.

Weitere Informationen und Kontakt: Magdeburg | Tel.: 01 77 / 30 10 658 | eMail: helianeschnelle(at)aol.com | www.helianeschnelle.de

Oliver Wolf

Dipl.-Sozialpädagoge, Sexualpädagoge, Systemischer Berater (DGSF), Systemischer Therapeut / Familientherapeut (DGSF), Systemischer Supervisor (DGSF), Lehrender Systemische Beratung (DGSF)

Betriebswirtschaftliche Berufsausbildung und Studium zum Dipl.-Sozialpädagogen mit den Schwerpunkten Familienplanung und Sexualpädagogik. Weiterbildung zum Systemischen Berater (praxis institut), Systemischen Therapeuten / Familientherapeuten (SInA-ISB) und Systemischen Supervisor (praxis institut). Mehrjährige Erfahrung als Geschäftsführer sowie in der Beratung von Einzelnen und Paaren mit den Schwerpunkten Lebensberatung, Partnerschaftsberatung, Sexualberatung, zur Familienplanung und im Schwangerschaftskonflikt. Aktuell freiberuflich tätig in eigener Praxis im Bereich Beratung/Therapie, Supervision, Organisationsberatung sowie in der Fort- und Weiterbildung.

Weitere Informationen und Kontakt: Leipzig | Tel.: 03 41 / 975 150 1 | eMail: praxis(at)calaidoskop.dewww.calaidoskop.de

 



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