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Prävention von sexuellen Übergriffen | Entwicklung eines Schutzkonzeptes

Datum: 22. – 23.03.2021 | Ort: Hanau | Kursnummer: FW21_H01 | Kosten: 240,00 EUR | Kursleitung: Oliver Wolf

Bitte beachten Sie, dass es aufgrund der Corona-Pandemie zu Änderungen im Seminarablauf kommen kann. Im Rahmen der jeweils gültigen Corona-Verordnungen werden wir zum Schutz der Gesundheit aller Beteiligten gegebenenfalls Seminare mit kleineren Gruppen, kürzeren Präsenzzeiten oder als Blended-Learning-Format anbieten. Über Änderungen werden Sie jeweils so früh wie möglich informiert. Falls Sie vor Ihrer Anmeldung genauere Informationen wünschen, kommen Sie gerne auf uns zu.

Ein Großteil aller sexuellen Übergriffe findet innerhalb von Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe bzw. der Behindertenhilfe statt. Eine Einrichtung ohne ein Schutzkonzept macht es potentiellen Sexualstraftäter*innen leicht. Ziel eines solchen Konzeptes ist es, die Menschen vor sexuellen Übergriffen zu schützen und ihnen einen klaren Handlungsplan an die Hand zu geben, der Orientierung im Arbeitsalltag gibt.

Inhalte
Ein Schutzkonzept zeigt konkrete Rahmenbedingungen für das Miteinander in der Einrichtung. Grenzwertige Situationen werden bewusst benannt und hierfür feste Regeln festgelegt. So können Unsicherheiten aus der Welt geschaffen werden. Es beinhaltet zum Beispiel Kriterien für die Personalwahl, Bausteine für die Entwicklung eines sexualpädagogischen Konzeptes bis hin zu einem festen Krisen- und Notfallplan, an dem Sie sich orientieren können. Das Schutzkonzept wird bei jedem Träger bzw. jeder Einrichtung anders aussehen, da örtliche Gegebenheiten, die Zielgruppe und die Konzeptionierung der Einrichtung individuell sind. Gerne unterstützen wir Sie bei der Entwicklung Ihres eigenen Schutzkonzeptes.

Die groben inhaltlichen Punkte, die wir gemeinsam erarbeiten, sind folgende:

  • Darstellung der Einrichtung
  • Risikoanalyse
  • Krisen- und Konfliktmanagement
  • Personalverantwortung
  • Sexualpädagogisches Konzept
  • Qualifizierung
  • Evaluation

Zielgruppe
Diese Fortbildung eignet sich in vielfältigster Art und Weise für Mitarbeiter*innen in Schulen, Kindertagesstätten, Heimen, Sportvereinen, (Kinder-)Kliniken, Kinder- und Jugendpsychatrischen Abteilungen im Krankenhaus, Kirchengemeinden, Kinder- und Jugendreisen, Jugend-WGs, Wohnheimen für Menschen mit Behinderung, Werkstätten für Menschen mit Behinderung, Förderstätten etc.

Hinweis
Oliver Wolf ist Autor der Schulungsmappe “Sex.Sex!Sex? Vom Umgang mit Sexualität und sexueller Gewalt auf Kinder und Jugendreisen und internationalen Begegnungen”.

Seminarzeiten: 
10.00 - 17.30 Uhr / 9.00 - 16.30 Uhr

Ort:
Hanau, praxis institut für systemische beratung - die Wegbeschreibung können Sie hier herunterladen.....

Max. TN-Zahl i. d. R.:
16 - 22


Oliver Wolf

Dipl.-Sozialpädagoge, Sexualpädagoge, Systemischer Berater (DGSF), Systemischer Therapeut / Familientherapeut (DGSF), Systemischer Supervisor (DGSF), Lehrender Systemische Beratung (DGSF)

Betriebswirtschaftliche Berufsausbildung und Studium zum Dipl.-Sozialpädagogen mit den Schwerpunkten Familienplanung und Sexualpädagogik. Weiterbildung zum Systemischen Berater (praxis institut), Systemischen Therapeuten / Familientherapeuten (SInA-ISB) und Systemischen Supervisor (praxis institut). Mehrjährige Erfahrung als Geschäftsführer sowie in der Beratung von Einzelnen und Paaren mit den Schwerpunkten Lebensberatung, Partnerschaftsberatung, Sexualberatung, zur Familienplanung und im Schwangerschaftskonflikt. Aktuell freiberuflich tätig in eigener Praxis im Bereich Beratung/Therapie, Supervision, Organisationsberatung sowie in der Fort- und Weiterbildung.

Weitere Informationen und Kontakt: Leipzig | Tel.: 03 41 / 975 150 1 | eMail: praxis(at)calaidoskop.dewww.calaidoskop.de

 



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