Alles Gute für das Jahr 2021

Sie alle sind hoffentlich gut im neuen Jahr angekommen. Zum Jahresbeginn verbindet uns weiter die gemeinsame  Hoffnung auf das Ende der Corona-Pandemie. Wir wünschen uns und vor allem denen, die direkt oder indirekt von der Pandemie betroffen sind, ein weniger sorgenvolles  neues Jahr. Es liegt in unserer gemeinsamen Verantwortung, ein besseres Jahr möglich zu machen. Wir hoffen, dass die  gemeinsamen Bemühungen die Pandemie bald abklingen lassen.

Bis  dahin werden wir so wie bisher alle Möglichkeiten nutzen, um unsere  Fort- und Weiterbildungen, Supervisionen und sonstigen Veranstaltungen in geeigneter Form durchzuführen. Aktuell sind die Bedingungen in den  einzelnen Bundesländern unterschiedlich. In Hessen sind  Präsenzveranstaltungen möglich. In Bayern, Thüringen und  Rheinland-Pfalz werden sie im Januar weiter untersagt sein. Wir werden Sie immer so früh wie möglich informieren, ob und in welcher Form unsere Veranstaltungen stattfinden können..

Dort, wo es möglich ist, wollen wir Präsenzveranstaltungen als Orte der Qualifizierung, der professionellen Selbstfürsorge und vielleicht auch der Auszeit von einem durch die Corona-Pandemie bestimmten beruflichen Alltag erhalten und entwickeln.  Wir  haben viel gelernt in den vergangenen Wochen und Monaten, wie Veranstaltungen so gestaltet werden können, dass die Zusammenarbeit in  der Gruppe keine unnötige Gefahr für die Gesundheit bringt. Unser umfangreiches Hygienekonzept mit AHA+L, CO2-Messgeräten und leistungsstarken Aerosolluftreinigern hat sich bewährt. Aktuell stellen wir allen Teilnehmer*innen in Präsenz-Veranstaltungen eine FFP2 Maske zur Verfügung, um die eine maximale Sicherheit zu gewährleisten.

Gleichzeitig werden wir auch all denen, die an Präsenzveranstaltungen nicht teilnehmen können oder wollen, Alternativen anbieten, um das Lernen fortzusetzen. Wir haben neue didaktische Konzepte und Methoden entwickelt und können Ihnen so ein breites Spektrum hybrider und virtueller Veranstaltungen sowie weiterer Lernangebote zur Verfügung stellen.

Wie bisher wägen wir ab zwischen dem Bedürfnis nach Sicherheit, der Pflicht zum Schutz der Gesundheit und dem Wunsch nach Begegnung. Wir werden stets prüfen, wie sich diese unterschiedlichen  Anliegen angemessen miteinander verbinden lassen und uns dabei an  aktuellen Erkenntnissen und Entwicklungen orientieren.

Wir bleiben optimistisch, dass im Lauf des Jahres wieder mehr reguläre Veranstaltungen möglich sein werden. Unser Jahresprogramm - welches wir ebenfalls ständig den aktuellen Rahmenbedingungen anpassen - finden Sie bereits fast vollständig auf dieser Webseite. Schauen Sie sich doch mal um bei Weiterbildungen, Workshops, Fachtagen und Fachvorträgen. Oder nutzen Sie gerne weiter unser attraktives Angebot praxis lernen online mit virtuellen Workshops und Fachtagen.

Wir  freuen uns auf die  kommenden Begegnungen mit Ihnen - zunächst noch manchmal  virtuell oder mit viel Abstand. Aber hoffentlich bald wieder mit mehr persönlicher Nähe. 

Kommen Sie auf uns zu, wenn Sie Fragen, Anregungen, Rückmeldungen haben.

Herzliche Grüße

Rainer Schwing und Peter Martin Thomas.

 06181/25 30 03 | Kontakt | FAQ

Sie sind hier:  praxis institut südWorkshops  Symbiotische Strickmuster zwischen inniger Liebe und Entwicklungstrauma

Symbiotische Strickmuster zwischen inniger Liebe und Entwicklungstrauma

Datum: 07. – 08.07.2021 | Ort: Hanau | Kursnummer: FW21_07H | Kosten: 240,00 EUR | Kursleitung: Franco Biondi

Bitte beachten Sie, dass es aufgrund der Corona-Pandemie zu Änderungen im Seminarablauf kommen kann. Im Rahmen der jeweils gültigen Corona-Verordnungen werden wir zum Schutz der Gesundheit aller Beteiligten gegebenenfalls Seminare mit kleineren Gruppen, kürzeren Präsenzzeiten oder als Blended-Learning-Format anbieten. Über Änderungen werden Sie jeweils so früh wie möglich informiert. Falls Sie vor Ihrer Anmeldung genauere Informationen wünschen, kommen Sie gerne auf uns zu.

Entwicklungsblockaden eines Elternteils, aber auch tragische Ereignisse, wie plötzliche Verlusterlebnisse, können zu symbiotischen Bindungsmustern zum eigenen Kind führen, zu Anklammerungsverhalten und zum emotionalen Missbrauch degenerieren, was wiederum Entwicklungsblockaden beim Kind auslöst. Auf der anderen Seite können symbiotisch Gebundene auch spezielle Fähigkeiten und Fertigkeiten entfalten, die zu originellen Lebensentwürfen führen.

Wie sich die Besetzung des Kindes als biopsychosoziales Territorium auf seine Individualität auswirkt, wie dies einerseits zu Traumafolgestörungen führen kann, andererseits aber auch daraus Lebensstrategien und Lebensprodukte entstehen können, das behandelt dieser dreitägige Workshop. Darüber hinaus wird das Spannungsverhältnis zwischen Autonomiebestrebungen und Loyalitätsverklammerungen der symbiotisch gebundenen Personen ausführlich beleuchtet.

Dieser Workshop will zum einen theoretische Hintergründe aus der Entwicklungstraumatisierung und aus der systemischen Theorie illustrieren, die das Zusammenspiel der symbiotisierenden und symbiotisierten Verstrickung erklären können. Und zum anderen sollen sozialpädagogische und psychotherapeutische Beratungssettings aufgezeigt werden, die umsetzbar erscheinen, in symbiotisierten Systemen als Professionelle wirksam zu bleiben.

Methoden:
Theoretische Inputs, Fallbeispiele aus der Praxis der Teilnehmer*innen, Beispiele aus der eigenen Lebensgeschichte, Übungen in Beratungssettings in symbiotisierenden und symbiotisierten Systemen, Familienlandkarten, Traumalandkarten, Rollenspiele, Skulpturarbeit, Entschlüsselung von Schlüsselszenen, Arbeit mit Selbstanteilen der Gesamtpersönlichkeit.

Seminarzeiten: 
10.00 - 17.30 Uhr / 9.00 - 16.30 Uhr

Ort:
Hanau, praxis institut für systemische beratung - die Wegbeschreibung können Sie hier herunterladen.....

Max. TN-Zahl i. d. R.:
16 - 22

Fortbildungspunkte bei der Psychotherapeutenkammer werden beantragt!

 


Franco Biondi

Dipl.-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Familientherapeut

Ausbildung in Familientherapie und Supervision beim Institut für Familientherapie Weinheim, von 1983-2011 in der Jugendhilfe tätig. Weiterbildung zur Behandlung der chronischen Traumatisierung (therapeutische Arbeit an der strukturellen Dissoziation nach Ellert Nijenhuis), Fachberatung und Coaching in der stationären, halbstationären und ambulanten Jugendhilfe, Psychotherapie in eigener Praxis. Als Schriftsteller veröffentlichte er mehrere Romane und Gedichtbände, die durch Literaturpreise bereits zweifach ausgezeichnet wurden.

Weitere Informationen und Kontakt: Hanau | www.franco-biondi.de



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