Das Lernen geht weiter, nun auch wieder mit Präsenzveranstaltungen…

In immer mehr Bereichen kehrt langsam der Alltag zurück. Auch unser Institut wird schrittweise wieder mit Präsenzveranstaltungen beginnen. Dabei gelten für uns nicht die gleichen Regeln wie für Schulen und Hochschulen, sondern in jedem Bundesland müssen unterschiedliche Vorgaben für Weiterbildungs-Einrichtungen eingehalten werden.
Die aktuell gültigen Verordnungen finden Sie im Bereich Service/Download auf unserer Webseite. 

Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Seminarbetrieb wieder aufnehmen und unsere Teilnehmer*innen bei uns begrüßen dürfen. Eure Gesundheit liegt uns dabei besonders am Herzen und wir tun alles, um Euch und uns während Eures Aufenthaltes in unseren Räumlichkeiten bestmöglich zu schützen. Dafür haben wir ein Hygiene-Konzept erarbeitet, das hier gelesen werden kann.

Wir sind uns dessen bewusst, das es für manche Teilnehmer*innen aufgrund ihrer beruflichen, familiären oder gesundheitlichen Situation noch nicht möglich sein wird, wieder bei Seminaren vor Ort dabei zu sein und andere es aus guten, persönlichen Gründen noch nicht wollen. Daher werden wir ergänzende Blended Learning Angebote zu den Präsenzveranstaltungen planen.
Die Teilnehmer*innen der einzelnen Weiterbildungen, Fachtage und Workshops werden rechtzeitig über die jeweiligen Planungen informiert. Weiterbildungs-Teilnehmer*innen finden darüber hinaus weitere Informationen im Lernmanagement-System Isyflow.

Auch unser sonstiges Angebot mit virtuellen Workshops in der Reihe „praxis lernen online“, den Videos und Vorträgen auf Isyflow und den virtuellen Räumen auf Vitero und Jitsi für Selbstlerngruppen wird weitergehen.

Nähere Infos zu allen digitalen Angeboten finden Sie hier unter praxis lernen online sowie im Lernmanagement System Isyflow im Foyer.

 

Sie sind hier:  praxis institut südWorkshops  Ich sehe was, was du auch siehst - Vom konstruktiven Zusammenspiel systemischer Interventionen und Kunsttherapie

Ich sehe was, was du auch siehst - Vom konstruktiven Zusammenspiel systemischer Interventionen und Kunsttherapie

Datum: 22. – 24.11.2019 | Ort: Hanau | Kursnummer:

FW19_14H

| Kosten: 360,00 EUR | Kursleitung: Dr. rer. med. Florian Schepper + Juliana Ortiz

In Beratung und Therapie erreichen wir manchmal Situationen, in denen wir mit den bekannten kommunikativen und symbolisch-orientierten systemischen Interventionsformen nicht weiter zu kommen scheinen. Dieser Workshop wird Ihnen hier eine wirksame Alternative mit neuen Zugängen aufzeigen.

"Du musst es einfach loslassen!", "Alles hängt zusammen!", "Da liegt ein schwerer Weg vor uns!", "Ein kleiner Schritt kann viel bewirken" und "Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte!" - sehr schnell finden sich im Alltag geeignete Wörter, um komplexe psychische Prozesse, Probleme sowie Lösungen verbal auszudrücken. Doch wir alle wissen, wie schwierig es ist, diese Sätze in die Tat umzusetzen. Oftmals fehlen Ideen sowie Vorstellungen davon, wie derartige Schritte im Alltag genau aussehen könnten.

Der Workshop kombiniert systemische und kunsttherapeutische Interventionen und verdeutlicht deren gemeinsame Prinzipien in Wort, Bild und Aktion.

Sowohl theoretische Grundlagen als auch praktische Interventionen werden eindrücklich vorgestellt und erfahrbar gemacht. Es werden Beispiele aus dem beraterischen und therapeutischen Kontext reflektiert und unter Anleitung im fehlerfreundlichen Klima auf das eigene Arbeitsumfeld transferiert. Das eigene Erleben und die eigene Aktion stehen stets im Vordergrund des Workshops.

So wird gewährleistet, dass die Inhalte lange in Erinnerung bleiben und später im eigenen Arbeitsfeld umsetzbar sind. Am Ende ergeben sich eben genau jene Vorstellungen von dem, was sich verbal manchmal viel zu einfach ausdrücken lässt.

Zielgruppe:
Wir freuen uns über eine Teilnahme unserer Absolvent/innen, die dieses Seminar als kongruente Fortführung ihrer Weiterbildung sehen können. Zudem ist der Workshop für diejenigen geeignet, die Kompetenzen für Beratung und Therapie im non-verbalen Setting erwerben möchten.

Seminarzeiten:
10.00 - 17.30 Uhr / 9.00 - 16.30 Uhr

Ort:
Hanau, Olof-Palme-Haus - die Wegbeschreibung können Sie hier herunterladen.....

Max. TN-Zahl i. d. R.:
16 - 22

Von der Hessischen Landespsychotherapeutenkammer (LPPKJP) mit 24 Fortbildungspunkten akkreditiert!


Juliana Ortiz

Dipl. Bildende Künstlerin, M.A. Kunsttherapie, post graduated Diploma of Art Therapy

Studierte Malerei und Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (Fachklasse Prof. Sighard Gille) in Leipzig. Schon während ihrer Studienzeit entwickelte sie künstlerische Workshops für Kinder im förderpädagogischen Bereich. Der dort gewonnene Eindruck von der Wirkung und Veränderung innerpsychischer Prozesse durch das bildnerische Gestalten war ihr Anreiz, Kunsttherapie zu studieren. Seit Abschluss des Studiums in Berlin Weissensee sowie am renommierten GoldsmithCollege in London arbeitet sie kunsttherapeutisch mit an Krebs erkrankten Kindern und Jugendlichen sowie deren Eltern und Geschwistern im stationären und ambulanten Setting. Für den Verbund für Geschwister schrieb sie ein künstlerisches Manual für Geschwisterfreizeiten. Über zwei Jahre erforschte sie den Einfluss von familienorientierter Kunsttherapie auf die innerfamiliäre Kommunikation während der stationären Behandlung in der Pädiatrischen Onkologie im Rahmen eines von der Krebshilfe geförderten Forschungsprojekts. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse analysiert Ortiz derzeit in ihrer Dissertation. Ihr therapeutischer Ansatz fokussiert den systemischen Grundgedanken. An verschiedenen Instituten in Deutschland gibt sie ihr Wissen als Dozentin weiter. Neben ihrer kunsttherapeutischen Arbeit ist Juliana Ortiz als freischaffende Künstlerin tätig.

Weitere Informationen und Kontakt:  www.julianaortiz.de



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