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Haltung, Praxis und Nutzen von „Achtsamkeit“ in (Sozial) Pädagogik, Therapie, Schule, Familienbildung und Beratung

Datum: 16. – 17.09.2019 | Ort: Hanau | Kursnummer:

FW19_07H

| Kosten: 240,00 EUR | Kursleitung: Marika Eidmann + Hans-Werner Eggemann-Dann

"Achtsamkeit ist die Kunst, einfach da zu sein". 

Wer lange psychosoziale Arbeit in herausfordernden Feldern von Jugendhilfe und Schule, Psychiatrie und Kindertagesstätten, Berufsförderung und Flüchtlingsarbeit, psychotherapeutischer Praxis und Drogenarbeit geleistet hat, kennt die Bedeutung einer eigenen, tragfähigen Haltung zu und mit den inneren und äußeren Welten der Klienten.

Achtsamkeit ist eine Haltung offener Gegenwärtigkeit, Absichtslosigkeit, Akzeptanz und Präsenz, auch der Leichtigkeit, die wir und unsere Klienten erlernen und üben können.

Sie führt uns in die Gegenwart und zu lebendigen, differenzierten und offenen Begegnungen mit der Umwelt, anderen Menschen und uns selbst. Letztlich verhilft sie uns zu mehr Gelassenheit, Ruhe und Vertrauen. Eine achtsame Haltung im Alltag entschleunigt, fördert Selbstfürsorge wie Lebenskunst und erweitert das Wissen um die Vielfalt des Lebens. Eine Arbeit mit der Haltung der Achtsamkeit bekommt zunehmend Bedeutung in therapeutischen und psychosozialen Arbeitsfeldern und kann Systemische Ansätze gründen, ergänzen und erweitern. Achtsamkeit kann auf verschiedene Weise relevant werden:

  • als Bereicherung der eigenen Arbeitshaltung und zur Selbstfürsorge,
  • spontan in beratenden/ therapeutischen/ pädagogischen Situationen (explizit und implizit),
  • in Form systematischer und expliziter Vermittlung in Einzel- und Gruppenarbeit.

Im Seminar stellen wir unser Konzept von Achtsamkeit (siehe auch www.ag-achtsamkeit.org.) durch Theorieinputs und viele, einfach zu erlernende Übungen vor.

Wir werden die Möglichkeiten der Implementierung und Umsetzung in ihren beruflichen Alltag möglichst konkret zusammen besprechen.

Arbeitsformen:
Theorieinputs, Vermittlung und Selbsterfahrung von Achtsamkeitsübungen, Austausch über Erfahrungen und Diskussion. Einen Teil der Übungen werden wir im Garten/Park machen.

Seminarzeiten:
jeweils 9.30 - 17.00 Uhr

Ort:
Hanau, Olof-Palme-Haus - die Wegbeschreibung können Sie hier herunterladen.....

Max. TN-Zahl i. d. R.:
16 - 22

Von der Hessischen Landespsychotherapeutenkammer (LPPKJP) mit 16 Fortbildungspunkten akkreditiert!


Marika Eidmann

Master of Arts Personalentwicklung, Dipl.-Sozialarbeiterin, Systemisch-Psychodynamische Therapeutin (DGSF, ECP), Lehrende für systemische Therapie und Beratung (DGSF), Traumatherapeutin (GPTG), Supervisorin und Coach (DGSv, DGSF), Gruppenanalytikerin (D3G)

Therapieausbildung in: Systemischer Paar- und Familientherapie (Weinheim), Tiefenpsychologisch fundierte Körperpsychotherapie (G. Downing), Gruppenanalyse (IGA Heidelberg), Sexualtherapie (Uni Ffm.), Traumatherapie (L.Redemann, L.Besser). Supervisionsausbildung (EZI Berlin). Im Erstberuf exam. Krankenschwester. Langjährige angestellte Tätigkeit im voll- und teilstationären Bereich einer psychiatrischen Klinik, in der Jugendhilfe und als Mitarbeiterin in einer Paar- und Sexualberatungsstelle.

Seit 1990 in eigener Praxis tätig im Bereich Beratung/Therapie für Einzelne, Paare und Gruppen, Supervision, Coaching, Gesundheitscoaching, Teamberatung/Teamentwicklung, Fort- und Weiterbildung an Hochschulen und Ausbildungsinstituten. Integration von Achtsamkeitskonzepten in Therapie, Beratung, Supervision und Coaching.

Weitere Informationen und Kontakt: Darmstadt | Tel.: 0 61 51 / 7 69 47 |  eMail: marika.eidmann(at)t-online.de | www.marika-eidmann.de

Hans-Werner Eggemann-Dann

Dipl.-Psychologe, Systemischer Berater, Familientherapeut, Supervisor

Lehre als Groß- und Einzelhandelskaufmann, Studium der Theologie und Psychologie. Studienberater der Universität Marburg. Zusatzausbildungen in klientenzentrierter Gesprächspsychotherapie (GwG), Familientherapie (Weinheim) und Video-Home-Training. Langjährige Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen: freie und kommunale Kinder- und Jugendhilfe, Psychotherapie, Supervision und Beratung in der Erziehungs- und Lebensberatung, Soziale Dienste, ambulante und (teil)stationäre Erziehungshilfen, offene Jugendarbeit. Von 1991-2014 Leiter der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern der Stadt Ludwigshafen, Leitung des dortigen Bereichs Jugendförderung/Erziehungsberatung. Konzept- und Projektentwicklung sozialraumorientierter Erziehungshilfen für arme Familien. Nebenberuflich tätig in Supervision, Fortbildung und als Referent. Diverse Veröffentlichungen über systemisches Arbeiten in unterschiedlichen Kontexten. Hier gelangen Sie zur Übersicht...



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