Das Lernen geht weiter, nun auch wieder mit Präsenzveranstaltungen…

In immer mehr Bereichen kehrt langsam der Alltag zurück. Auch unser Institut wird schrittweise wieder mit Präsenzveranstaltungen beginnen. Dabei gelten für uns nicht die gleichen Regeln wie für Schulen und Hochschulen, sondern in jedem Bundesland müssen unterschiedliche Vorgaben für Weiterbildungs-Einrichtungen eingehalten werden.
Die aktuell gültigen Verordnungen finden Sie im Bereich Service/Download auf unserer Webseite. 

Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Seminarbetrieb wieder aufnehmen und unsere Teilnehmer*innen bei uns begrüßen dürfen. Eure Gesundheit liegt uns dabei besonders am Herzen und wir tun alles, um Euch und uns während Eures Aufenthaltes in unseren Räumlichkeiten bestmöglich zu schützen. Dafür haben wir ein Hygiene-Konzept erarbeitet, das hier gelesen werden kann.

Wir sind uns dessen bewusst, das es für manche Teilnehmer*innen aufgrund ihrer beruflichen, familiären oder gesundheitlichen Situation noch nicht möglich sein wird, wieder bei Seminaren vor Ort dabei zu sein und andere es aus guten, persönlichen Gründen noch nicht wollen. Daher werden wir ergänzende Blended Learning Angebote zu den Präsenzveranstaltungen planen.
Die Teilnehmer*innen der einzelnen Weiterbildungen, Fachtage und Workshops werden rechtzeitig über die jeweiligen Planungen informiert. Weiterbildungs-Teilnehmer*innen finden darüber hinaus weitere Informationen im Lernmanagement-System Isyflow.

Auch unser sonstiges Angebot mit virtuellen Workshops in der Reihe „praxis lernen online“, den Videos und Vorträgen auf Isyflow und den virtuellen Räumen auf Vitero und Jitsi für Selbstlerngruppen wird weitergehen.

Nähere Infos zu allen digitalen Angeboten finden Sie hier unter praxis lernen online sowie im Lernmanagement System Isyflow im Foyer.

 

Teilearbeit mit Kindern in der Einzel- und Familientherapie

Konzepte, die davon ausgehen, dass die Psyche aus verschiedenen Anteilen besteht, gehören zu den ältesten Heilungs- und Beratungsansätzen. Auch gegenwärtig wird in vielen psychotherapeutischen Schulen mit dieser Grundannahme nutzbringend gearbeitet. 

Grundlagen und Ziele der Fortbildung

In dem fünfteiligen Seminar wird gezeigt, wie die Arbeit mit inneren Anteilen dem Alter und dem Entwicklungsstand von Kindern entsprechend spielerisch und humorvoll umgesetzt werden kann. In der psychodramatischen Teilearbeit werden Tierfiguren eingesetzt, um innere Anteile mit eigenen Bedürfnissen und Interessen zu Wort kommen zu lassen. Es wird vermittelt, wie diese über das Symbolspiel zu einem klärenden und versöhnenden Umgang geführt werden können. Eine solche Arbeit ist im Einzelsetting mit dem Kind, aber auch in Familiensitzungen möglich.

Methoden:

Theorieinput, Demonstrationen, Übungen anhand von Fällen aus der eigenen Praxis.

Curriculum

1. Seminar: Teilearbeit in der Einzelberatung und -therapie mit Kindern

Dieses Seminar dient der Einführung in die psychodramatische Teilearbeit. Es wird vermittelt, wie die Symptomatik des Kindes auf die Tiere externalisiert und so Abstand zu Bedrückendem geschaffen werden kann. Die Tierfiguren bieten Schutz, so dass ein Zugang zu abgelehnten Anteilen gewonnen werden kann. Die hinter den Symptomen verborgenen Grundbedürfnisse des Kindes bekommen eine Stimme.

2. Seminar: Symbolspiel und Interventionsstrategien

Dieses Seminar hat zum Thema, wie - ausgehend von der Wahl passender Tierfiguren - in der Einzeltherapie mit Kindern psychodramatisch an der Akzeptanz, Versöhnung und Integration der Teile gearbeitet werden kann. Außer dem Symbolspiel mit Tierfiguren wird das Rollenspiel als Methode vorgestellt. Es wird der Frage nachgegangen, welche therapeutischen Interventionen ein wohlwollendes und unterstützendes Miteinander der Teile fördern.

3. Seminar: Teilearbeit in der Familienberatung und -therapie

Auf der Grundlage des Vorgehens im Einzelsetting mit dem Kind wird vermittelt, wie Eltern in das psychodramatische Spiel eingebunden werden können. Welche Unterstützung brauchen die Erwachsenen, damit sie sich im Spiel orientieren und an der Integration abgelehnter Anteile mitwirken können?

4. Seminar: Symbolspiel und Interventionen mit Familien

In diesem Seminar geht es vertiefend um das Symbolspiel mit Familien. Es wird in den Blick genommen, wie Eltern im Symbolspiel mit Tierfiguren oder im Rollenspiel die elterlichen Anteile entwickeln oder stärken können, die für ein gelingendes Familienleben notwendig sind.

5. Seminar: Teilearbeit bei Kindern im Trennungs-/Scheidungskonflikt

Es wird gezeigt, wie in dieser konfliktreichen Situation die Bedürfnisse und Reaktionen von Kindern, Jugendlichen und Eltern über die Teilearbeit thematisiert werden können. Verschiedene Probleme in der Trennungs-/Scheidungssituation können über die Differenzierung innerer Anteile gut dargestellt werden, so dass neue Lösungswege in den Blick kommen.

Zielgruppe

Die Fortbildung ist offen für alle Menschen, die beratend und therapeutisch mit Familien, Eltern und Kindern arbeiten.

Organisatorisches / Kosten

Das Fortbildungsprogramm umfasst 5 Blockseminare mit je 2 Seminartagen / insgesamt 10 Tage. 
Mit der Anmeldung ist die Teilnahme an allen 5 Seminaren verbindlich.

Kosten:  € 1.410,--, zahlbar in 3 Raten

Supervisionsseminar:

Für alle, die bei Alfons Aichinger an einer Fortbildung zum Kinderpsychodrama und speziell zur Teilearbeit teilgenommen haben, gibt es die Gelegenheit, eine Auffrischung zu bekommen. Fragen und Schwierigkeiten, die bei der Anwendung der Teilearbeit mit Tierfiguren mit Kindern und Familien aufgetaucht sind, können eingebracht und bearbeitet werden. Es besteht die Chance, eigene Fälle einzubringen, in denen mit Teilearbeit / mit dem Kinderpsychodrama gearbeitet wurde, und dazu von Alfons Supervision zu erhalten. Es ist erwünscht, Fälle mitzubringen, dies ist aber nicht Voraussetzung für die Teilnahme.

 

Anmeldung

Sie können sich direkt über unsere Internetseite anmelden. Unter dem Menüpunkt Termine | Orte finden Sie alle Veranstaltungen.

15 gute Gründe, um Ihre Weiterbildung bei uns zu machen

Praxis und Theorie
Wir sind Praktiker, in ganz unterschiedlichen Praxisfeldern und mit vielfältigen Ausbildungen. Und wir treiben gleichzeitig die fachliche Entwicklung durch zahlreiche Veröffentlichungen und Mitwirkung in Buch-Projekten voran. Wir verbinden damit Theorie und Praxis und haben viele Entwicklungen im Feld angestoßen.

Methoden und Haltung
Methoden sind wichtig. Aber auch die Haltung, mit der man sie anwendet. Ressourcenblick, Respekt, Neugier, Empathie.... das sind Grundlagen, die gut gepflegt sein müssen, damit die Methoden Früchte tragen.

Vielfalt im Team
Unser Trainer kommen aus unterschiedlichen beruflichen Kontexten und haben auch mehrfache berufliche Ausbildungen, so dass ein integrativer Blick auf die Problemstellungen des Alltags gewährleistet ist.

Vielfalt bei den Teilnehmenden: Gemeinsam lernen
Die WB Systemisches Arbeiten bietet Handlungskompetenz für komplexe Anforderungen in einer vernetzten Welt. Deshalb laden wir explizit Fachkräfte aus der Sozialarbeit, Pädagogik, therapeutischen Berufen, Psychologie, Personalentwicklung zu einem gemeinsamen Lernprozess ein. Um voneinander zu hören, mehr übereinander zu wissen und kreative Ideen für die Herausforderungen in unterschiedlichen Arbeitskontexten zu entwickeln.

Vielfalt in der Arbeit
Wir lehren Methoden und Haltungen für unterschiedliche Kontexte und Auftragskonstellationen, eben nicht nur klassische Beratung. Warum: Veränderungsarbeit findet für viele Klientengruppen sehr effektiv in anderen als klassischen Beratungsettings statt. Systemisches Arbeiten ist netzwerkorientiert und muss auch solche Settings aufgreifen und dafür passendes systemisches Instrumentarium bereit stellen

Spezialisierung
Für spezielle Arbeitskontexte und Herausforderungen bieten wir vielfältige Spezialisierungen an: systemische Therapie, Kinder- und Jugendtherapie, Supervision, Coaching, Führung, Trauma, Teilearbeit mit Kindern, Paar- und Sexualberatung, Einbezug körperlicher Prozesse in Beratung und Therapie.....

Kundenorientierung
Wir sind für unsere Kund*innen aktiv:
Fachtage, um das Wissen zu aktualisieren und auch über den systemischen Tellerrand zu schauen, bisher 70 Fachtage mit nahezu 5000 Teilnehmer*innen.
Fachvorträge, mit demselben Ziel, diese sind für unsere Absolvent*innen kostenlos: bisher 152 Fachvorträge mit ca 8000 Teilnehmer*innen.
Systemische Vorträge für die Öffentlichkeit, um über systemische Ansätze zu informieren und auch die Nachfrage nach systemischen Dienstleistungen zu fördern. In 5 Jahren über 50 Vorträge mit über 1500 Teilnehmer*innen

Erfahrung: über 30 Jahre
Wir besitzen mit die umfassendste Erfahrung in Systemischen Beratungsweiterbildungen. Seit 1989 gab es über 120 zweijährige Durchgänge, 110 einjährige Kompaktkurse. 65 ein bis zweijährige Qualifizierungen inhouse, für Jugendhilfeeinrichtungen, psychiatrische Kliniken, Jugendämter, etc. Mit über 3000 teilnehmenden Fachkräften, die uns ständig weiter empfehlen.

Führungsverantwortung
Ein Großteil unserer Trainer*innen hat oder hatte Führungspositionen inne. sie stehen in der Verantwortung für die Ergebnisse ihrer Organisationen und können einschätzen, welche Ansätze und Methoden in der Praxis am besten wirken.

Lernen braucht Raum
Wir brauchen eine Zeitspanne, in der wir aus der Alltagsmühle aussteigen und uns auf neues einlassen können, ausprobieren, bis es sich setzt und unser eigenes wird. Deshalb sind die meisten unserer Weiterbildungs-Workshops 3 bis 4 Tage lang.

Organisationswissen
Wir bearbeiten in der Weiterbildung systemisches Arbeiten auch organisatorische Fragestellungen, übertragen systemisches Know-how auf Organisationsfragen. Wozu? TN brauchen dieses Wissen, um ihre Arbeit im Rahmen ihrer eigenen Organisation gut verorten und gestalten zu können. Wie die eigene Organisation sich ausformt, und die Kooperation mit anderen Institutionen, beides hat unmittelbaren Einfluss auf die Qualität der Klientenarbeit. Das muss mitreflektiert und gestaltet werden.

Konfliktkompetenz
Im Unterschied zu vielen Instituten bearbeiten wir explizit auch das Thema Konflikte, und das in einem vollen Seminar! Wozu? Wer nicht nur Einzelpersonen berät oder behandelt, sondern in komplexen Systemen arbeitet, wie z.B. für soziale Arbeit typisch, muss immer wieder Konflikte verhandeln: in den Familien, im Lebensumfeld der Klienten, in den Auftrags- und Interessenkonstellationen der beteiligten Institutionen. Dafür ist ein gutes Standing und professionelle Konfliktkompetenz unerlässlich.

Digitale Transformation und Online-Beratung
Im praxis institut setzen wir uns mit der Frage auseinander, wie sich Beratung, Familien und Organisationen mit digitalen Medien verändern. Und wir integrieren ein innovatives Lern Management System, virtuelle Workshops, Web Based Trainings und Kurse zur Online-Beratung in unser Angebot.

Lernen mit Freude und in angenehmem Ambiente
Lernen braucht gute Lernorte: Wir bieten Lernkontexte, in denen unsere TeilnehmerInnen Freude und Kompetenz erleben und in Ihrer persönlichen und fachlichen Entwicklung begleitet werden. Der Rahmen ist uns wichtig: schöne Räume, Kunstobjekte, Pausengestaltung; was das Arbeiten angenehm macht. Bewegungs- und intuitive Übungen ermöglichen das Lernen mit allen Sinnen.

Fachpolitisches Engagement
Wir engagieren uns in der DGSF, Rainer Schwing war fünf Jahre als zweiter Vorsitzender tätig und viele Jahre im Fort- und Weiterbildungsausschuss, Peter Martin Thomas arbeitet im Fort- und Weiterbildungsausschuss. Außerdem wirken wir immer wieder in Fachtagungen und Gremien mit.


Das Bundesprogramm Bildungsprämie wird vom  Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds gefördert.