Übersicht über den Lehrplan

 

1. Block (5 Tage)

Vom Kontakt zum Kontrakt: Einstiege gestalten

  • systemische Handlungsmodelle und Schulen in ihrer historischen Entwicklung
  • Kommunikationspsychologische Grundlagen
  • systemische Gesprächsführung mit Einzelnen
  • Der Einstieg in die Arbeit  (Kontakt, Auftragsklärung, Ziele und Kontrakt definieren)
  • systemische Institutionsanalyse

 

2. Block (4 Tage)

Arbeit in und mit Systemen

  • Systemdiagnose: strukturelle, organisatorische und biographische Muster
  • Beobachtung, Analyse und Nutzung von Interaktionssequenzen
  • Interventionen in Triangulationsdynamiken, Dreiecksaufträge, Zwangskontexte
  • Kliententypen: Kunden, Kläger und Geschickte
  • Triadische Muster in Unternehmen und Institutionen

 

3. Block (4 Tage)

Arbeit in und mit Systemen

  • Systemdiagnose in komplexen Systemen
  • Interaktionen Klientensystem - Helfersystem
  • Strukturen, Typen und Entwicklungsphasen von Systemen
  • spezielle Methoden der Gesprächsführung und Systemdiagnose
  • Analyse und Nutzung von verbalen und nonverbalen Prozessmustern

 

4. Block (5 Tage, Übernachtung im Seminarhaus)

Arbeit an der Herkunftsfamilie

In diesem Seminar geht es um die Erfassung von Familientraditionen und ihrer prägenden Auswirkungen auf aktuelle Verhaltens- und Erlebensmuster. Dabei wird die Nützlichkeit einer Mehrgenerationenperspektive für die Arbeit mit Einzelnen, Gruppen und Familien entwickelt. Wir arbeiten mit Familienrekonstruktionen und anderen Methoden aus der Familientherapie, der Gestalttherapie und dem Psychodrama.

Themen sind u.a.:

Familientraditionen und deren Auswirkungen auf aktuelle Verhaltensmuster

  • Wie prägt mich die eigene Herkunftsfamilie in meiner Arbeit?
  •  Welche Ansätze zur beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung bieten sich an?

 

5. Block (4 Tage)

Systemische Interventionen: Vertiefung und Training

  • Planung, Durchführung und Evaluation von Interventionen: Lösungsorientierte Fragetechniken, Dramatisierung, Reframing, aktivierende Methoden (Skulptur und Aufstellung), Aufgaben und Rituale
  • deren Anpassung an spezielle Systemstrukturen: Familien, Gruppen, OrganisationskontexteDynamik von Veränderungsprozessen: Umgang mit Blockaden und Widerständen
  • spezielle Interventionsformen

 

6. Block (4 Tage)

Interventionen in fordernden Situationen

  • Lösungsorientierte Arbeit mit Konflikten: als Konfliktpartei und in der Moderation
  • Krisenintervention: Halt geben, kurz- und langfristige Strategien
  • Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen, Vernetzung
  • Interventionen und eigene Psychohygiene

 

7. Block (4 Tage)

Abschiede gestalten, Perspektiven entwickeln

  •  Institutionsanalyse

    • Möglichkeiten und Grenzen des eigenen Arbeitskontextes
    • Die eigene Position in der Institution

  • Umgang mit Trauer und Verlusten in der systemischen Arbeit
  • Netzwerkarbeit
  • Beendigung der Arbeit Gestaltung der Abschiedsphase
  • Beendigung und Auswertung der Weiterbildung

 

Die Methodik der Arbeit in den einzelnen Seminaren ist abhängig von den jeweiligen Inhalten. Generell werden die Lernprozesse erfahrungsgeleitet und handlungsorientiert gestaltet. Gearbeitet wird deshalb möglichst häufig mit Hilfe von Rollenspielen, Skulpturarbeit, strukturierten Einzelübungen, Methoden aus Psychodrama und Gestalttherapie, konkreten Demonstrationen und ähnlichen Arbeitsformen. Auch theoretische Kenntnisse werden praxisnah und erfahrungsorientiert vermittelt.

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Das neue Buch ist da

Es ist mal kein Fachbuch für Eingeweihte, sondern ein kurzweiliges Sachbuch.

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