Systemisches Arbeiten in den Erziehungshilfen

Pilotprojekt: Eine Verbändekooperation zwischen der Internationalen Gesellschaft für Erzieherische Hilfen (IGfH) und der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie e.V. (DGSF) in Zusammenarbeit mit dem praxis institut für systemische beratung

Neues Curriculum Systemische Arbeiten mit Schwerpunkt Erziehungshilfen

Ein besonders herausforderndes Arbeitsfeld innerhalb der Jugendhilfe bilden die Erziehungshilfen. Sie haben sich zu einem Angebot für Familien mit einem breiten Spektrum von Themen in sehr unterschiedlichen Lebenswelten entwickelt. Die Anforderungen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind nicht erst mit der gewachsenen Aufmerksamkeit für Kindeswohlgefährdungen, den qualitativen Ansprüchen an die Hilfeplanung und den komplexeren Problemlagen bei Kindern, Jugendlichen und Familien gestiegen. Auch Fragen, wie eine gute Zusammenarbeit vor dem Hintergrund von Migrationserfahrungen oder auch verordneten Hilfen (Zwangskontext) gelingen kann und jenen Familien damit die passende Hilfe ermöglicht wird, stellen sich im Alltag.

Das praxis institut süd hat im Rahmen eines Pilotprojektes gemeinsam mit der IGfH und in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) ein Curriculum "Systemische Beratung mit Schwerpunkt Erziehungshilfen" entwickelt.

 

Der Weiterbildungsgang ist nach den Richtlinien der DGSF anerkannt. Die Teilnehmer_innen können nach dem erfolgreichen Abschluss der Weiterbildung die Zertifizierung als "Systemischer Berater (DGSF)" bzw. "Systemische Beraterin (DGSF)" beantragen.

Eine systemische Weiterbildung qualifiziert besonders Fachkräfte in Jugendämtern und bei freien Trägern für die täglichen Herausforderungen, konstruktiv mit komplexen Situationen umzugehen.

Systemisches Arbeiten

  • ...bezieht das soziale Umfeld der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen sowie die Hilfesysteme in ihre Überlegungen mit ein und lehren, in Zusammenhängen zu denken.
  • ...ermöglicht durch eine ganzheitliche Sichtweise veränderte Problemlösungsperspektiven.
  • ...zielt in ihrer Interventionspraxis darauf ab, Fähigkeiten und Stärken der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen zu beachten und für das gemeinsame (Er)finden von Lösungen zu nutzen.
  • ...zeigt Wege, wie Klientinnen und Klienten in ihrer Verantwortung für Veränderungen gestärkt und unterstützt werden können. 

Systemisch Arbeiten in sozialen Arbeitsfeldern

Grundlage der Weiterbildung ist ein systemischer Denk- und Handlungsansatz, wie er im Bereich der Familientherapie entwickelt wurde und seither in verschiedenen sozialen Arbeitsfeldern angewandt wird. Das praxis institut südhat vor rund 25 Jahren eine Weiterbildung entwickelt, in denen die familientherapeutischen Konzepte in praktisch anwendbares Handlungswissen für den pädagogischen und sozialen Bereich übersetzt wurden. Seit vielen Jahren führt das Institut Fort- und Weiterbildungen mit dem Schwerpunkt "Jugendhilfe" deutschlandweit durch.

Die Weiterbildung orientiert sich am den konkreten Herausforderungen des Arbeitsalltages der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Entsprechend wird systemisches Arbeiten zuerst als eine Handlungsperspektive verstanden, die Orientierung für die Beschreibung der Probleme und Herausforderungen, die Entwicklung möglicher Lösungen und die Interventionsplanung bietet.

In der Weiterbildung werden theoretische Ansätze und praktische Methoden aus der systemischen und auch aus anderen therapeutischen Traditionen kombiniert.

Ziele der Weiterbildung für die Praxis der Hilfen zur Erziehung

Die Weiterbildung soll die Teilnehmer_innen befähigen,

  • Zusammenhänge in Beziehungsnetzen zu erkennen (Systembeobachtung),
  • diese - auch vor dem Hintergrund größerer Zusammenhänge, z. B. Migration oder soziale Ungleichheit - zu verstehen (Systemanalyse),
  • und auf produktive Veränderungen hinzuwirken (Systemintervention - Gesprächsführung),
  • vor allem bei der Hilfeplanung eine systemische Perspektive einzunehmen und in der Moderation von Hilfeplangesprächen erlebbar umzusetzen,
  • im schwierigen Spannungsfeld zwischen Kind und Familie ausgewogen mit Fragen der Parteilichkeit umzugehen und - auch in problematischen Verhältnissen oder im Fall unfreiwilliger Kontaktaufnahme - Eltern für die ihnen mögliche Art der Mitarbeit zu gewinnen,
  • in Krisen- und Konfliktsituationen, z. B. bei möglicher Kindeswohlgefährdung, angemessen zu reagieren und produktive Lösungen kooperativ zu erarbeiten
  • die Zusammenarbeit mit anderen Hilfeeinrichtungen - beispielsweise zwischen ASD und freien Trägern oder an der Schnittstelle zum Gesundheitssystem - zu planen, umzusetzen und zu evaluieren (Kooperation und Netzwerkarbeit),
  • systemisches und lösungsorientiertes Denken in die pädagogische Praxis im Alltag mit dem einzelnen Kind, der Gruppe und den Angehörigen umzusetzen, so dass sich systemische und sozialpädagogische Haltung konstruktiv verbinden,
  • die Umsetzung des lösungsorientierten Handelns nach Steve de Shazer und Insoo Kim Berg vom therapeutischen Kontext in ein sozialpädagogisches Handlungsfeld zu ermöglichen.

Neben der Vermittlung und Einübung verschiedener Methoden wird ein besonderer Schwerpunkt auf die Umsetzung und Implementierung neuer Handlungsansätze im Arbeitsalltag gelegt. Dies geschieht in den Seminaren und Supervisionen durch Einüben von Instrumenten und Handlungsmethoden und Anleitungen für die Einführung in den sozialpädagogischen Alltag.

Ebenso werden Gruppenprozesse und deren Auswirkungen auf die einzelnen Mitglieder reflektiert.

Bausteine der Weiterbildung

Die Weiterbildung ist aufgegliedert in 9 Workshops mit insgesamt 31 Tagen und erstreckt sich auf einen Zeitraum von zwei Jahren. Pro Tag finden 8 Unterrichtsstunden zu 45 Min. (entspricht 6 Zeitstunden) statt.

Begleitend finden 18 Tage Supervision (zu 6 Zeitstunden) statt. Diese erfolgt in etwa 4 - 6-wöchigem Rhythmus über den ganzen Verlauf der Weiterbildung. Je nach Gruppengröße verteilt sich die Gesamtgruppe auf ein oder zwei Supervisionsgruppen.

In die Weiterbildung sind zwei Lehrende und zwei Supervisor_innen integriert. Die Supervision wechselt in der Hälfte der Weiterbildung. Damit ist auf der einen Seite eine kontinuierliche Begleitung der Teilnehmenden gewährleistet ist, sowie auch ein Kennenlernen unterschiedlicher Modelle systemischer Kompetenz. In der Weiterbildung wird Wert auf einen kontinuierlichen Lernrahmen gelegt, denn die Entwicklung systemischer Kompetenz beruht immer auf der Persönlichkeitsentwicklung.

Begleitendes Literaturstudium, sowie das Bearbeiten von Lernprojekten, wird von den Teilnehmer_innen selbständig geleistet. Dies erfolgt innerhalb von Kleingruppen (4 - 6 Personen), die sich regelmäßig treffen, und ist fester Bestandteil der Weiterbildung. Insgesamt 80 Unterrichtseinheiten (zu 45 Min = 60 Zeitstunden) müssen nachgewiesen werden. Die Kleingruppen erarbeiten als Dokumentation Ihrer Lernergebnisse eine Fall- oder Arbeitsdarstellung, die beim Kolloquium vor der gesamten Gruppe präsentiert wird.

Abgeschlossen wird die Weiterbildung mit einer Arbeit, in der die Teilnehmer_innen einen Praxisfall im Verlauf darstellen. Dabei soll die Umsetzung der Inhalte der Weiterbildung in der beruflichen Praxis gezeigt werden.

Die Weiterbildung schließt bei Erfüllung aller Voraussetzungen mit Erteilung eines Zertifikates ab.

 

Die Lern-Workshops dienen der Vermittlung und Einübung von systemischem Handlungswissen und Instrumenten der Fallanalyse und -dokumentation. Die Methodik der Arbeit in den einzelnen Workshops ist abhängig von den jeweiligen Inhalten. Die Lernprozesse werden praxisnah und handlungsorientiert gestaltet. Gearbeitet wird deshalb möglichst häufig mit Hilfe von Rollenspielen, strukturierten Einzelübungen, Falldemonstrationen und ähnlichen Arbeitsformen. Auch theoretische Kenntnisse werden praxisnah und erfahrungsorientiert vermittelt. Intuitive und Bewegungsübungen werden eingestreut zur Ergänzung und Integration des Lernstoffes. Die Praxisbeispiele kommen sowohl aus dem Geschehen in der Gruppe wie auch aus übergreifenden Arbeitsinhalten: Elterngespräche, Kooperation im Helfernetzwerk, Hilfeplanung.

Supervision

Die Supervision unterstützt den Transfer des Gelernten in die berufliche Praxis, dies erfolgt durch die Arbeit an konkreten Fällen. Die Fälle spiegeln die in der Praxis vorkommenden Anforderungen wider, die sich aus Problemen wie: Gewalt, Inzest, Verwahrlosung, Depression und Suizid, Delinquenz, Tod und Trauer, etc. ergeben. Ebenso wird das Alltagsgeschehen: (Tagesstrukturierung, Aktivitäten, Raum- und Settinggestaltung, Beziehungsdynamik in der Gruppe und zwischen den Betreuungspersonen) unter systemischen Gesichtspunkten bearbeitet.

Es ist erforderlich, dass alle Teilnehmer_innen Praxisbeispiele und Fragestellungen aus ihren Arbeitsfeldern einbringen, um gemeinsam mit der Gruppe Verlauf und Ergebnisse zu reflektieren und Lösungsansätze zu erarbeiten.

Weitere Schwerpunkte sind:

  • Teambildung und Einübung kollegialer Fallbesprechung
  • Feedback geben, Einüben kritisch-konstruktiver kollegialer Unterstützung
  • Fallbezogene Reflektion von Eigenanteilen 

Die Supervision findet - abhängig von der Größe der Gesamtgruppe - in ein oder zwei Teilgruppen statt. In der Mitte findet ein Wechsel der Supervisorin bzw. des Supervisors statt, damit die Teilnehmer_innen verschiedene persönliche Stile des systemischen Arbeitens kennen lernen.

Die Teilnehmer_innen können Videobänder in die Supervision einbringen oder direkt in der Supervision mit Klientensystemen arbeiten. Die Teilnehmer_innen erhalten dafür eine Bescheinigung des Institutes über Life-Supervision. Sie müssen solche Projekte vorher schriftlich der Einrichtungsleitung mitteilen und deren Zustimmung erhalten.

 

Kleingruppen

Die Kleingruppen dienen der selbstverantworteten Vertiefung und Einübung des Gelernten. Innerhalb von Kleingruppen (3 - 5 Personen), die sich regelmäßig treffen, erarbeiten die TeilnehmerInnen Literatur, vertiefen die Übungen aus den Seminaren und besprechen Fälle aus ihrer Arbeit. Die inhaltliche Gestaltung und Schwerpunktsetzung erfolgt in den Gruppen je nach den Lernbedarfen der Gruppenmitglieder. Die Kleingruppen erarbeiten als Dokumentation Ihrer Lernergebnisse eine Fall- oder Arbeitsdarstellung, die im letzten Seminar vor der gesamten Gruppe präsentiert wird.

 

Zertifikat

Folgende Voraussetzungen müssen für die Erteilung eines Zertifikats erfüllt sein:

  • Teilnahme an allen 9 Seminaren
  • Teilnahme an den Supervisionen
  • Absolvierung von 80 Stunden Kleingruppenarbeit und Literaturstudium
  • Vorstellung von 2 Fällen, live oder per Video in der Supervision
  • Nachweis von mindestens 70 Stunden durchgeführter systemischerBeratung mit Eltern, Kindern, Jugendlichen oder Gruppen
  • Peer-Gruppen-Präsentation am Abschlusskolloquium 
  • Drei Fallberichte über erfolgreiche systemische Arbeit (3-4 Seiten) davon eine Hausarbeit im Umfang von ca. 10-12 Seiten (Falldarstellung) 

 

Vertraulichkeit

Grundlage für erfolgreiche Lernprozesse ist Offenheit in der Zusammenarbeit der Gruppe. Dies setzt die Sicherheit voraus, dass Informationen über Personen, Prozesse und Institutionen nicht über den Rahmen der Gruppe hinaus getragen werden. Die Teilnehmer verpflichten sich dazu, diese Vertraulichkeit einzuhalten und alle Informationen über andere Teilnehmer der Ausbildung, deren Klienten sowie über Vorgänge und Personen der beteiligten Einrichtungen weder im dienstlichen noch im privaten Rahmen weiterzugeben.

 

Unser Lehrteam

Die Workshopleiter_innen und Supervisor_innen arbeiten währen der ganzen Weiterbildung als Team und unterhalten einen regelmäßigen inhaltlichen Austausch, um die einzelnen Elemente der Weiterbildung eng zu verzahnen und aufeinander abzustimmen.

 

Projektleitung

Stephanie Friedrich
Dipl.-Psychologin, Psychotherapeutin HPGWeiterbildung in systemischer Familientherapie (IF Weinheim) und Kunsttherapie (Kölner Schule für Kunsttherapie). Langjährige Tätigkeit in verschiedenen Formen der Jugendhilfe und als Sachverständige in Sorgerechts- und Umgangsfragen. Seit 2005 in eigener Praxis für Familienberatung, Familiendiagnostik und Supervision. Besonderes Interesse an den Nahtstellen von systemischem Denken und Bindungstheorien.

Peter Martin Thomas
Dipl.-Pädagoge, Erlebnispädagoge, Jugendforscher, Organisationsentwickler (DGSF), Lehrender für systemische Beratung, Supervision und Coaching DGSFLangjährige ehrenamtliche und berufliche Erfahrung in der Jugendarbeit und Jugendhilfe, Mitglied in zahlreichen jugendpolitischen Gremien in Baden Württemberg (z. B. Enquete-Kommission "Jugend - Arbeit - Zukunft" des Landtages, Landesjugendhilfeausschuss, Beirat zum Landesjugendbericht), ab 1997 Tätigkeit als Bildungsreferent, von 2001 bis 2007 Leiter eines landesweiten katholischen Trägers der Jugendarbeit (Bund der Deutschen Katholischen Jugend und Bischöfliches Jugendamt), seit 2007 selbständiger Supervisor, Organisationsberater, Referent und Moderator, seit 2009 Lizenzpartner der Sinus Markt- und Sozialforschung GmbH Heidelberg, Leiter der Sinus-Akademie, Lehrbeauftragter am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Tübingen und im Studienbereich Sozialwesen der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart, Rundfunkrat beim SWR, Vorstand im Landesjugendring Baden-Württemberg, Arbeitsschwerpunkte sind Supervision und Organisationsentwicklung für Einrichtungen im Non-Profit-Bereich, Innovationsmanagement in der Jugendhilfe sowie die Verknüpfung von Milieu- und Jugendforschung mit systemischen Beratungskonzepten.

Supervision 

Stephanie Kämmerer
Dipl.-Sozialarbeiterin (FH), Systemische Beraterin, Coach und Supervisorin (DGSF), Lehrende in Beratung und Therapie (i.A. DGSF)Verwaltungshintergrund, Studium der Sozialen Arbeit mit dem Schwerpunkt ambulante und stationäre Jugendhilfe. Langjähriger ASD-Hintergrund, Weiterbildungen in Mediation, ZRM und Biographiearbeit. Mehrjährige Erfahrung in Beratung für Fach- und Führungskräfte aus sozialen Organisationen und Stiftungen. Selbständig in Beratung/Coaching und Supervision sowie Fort- und Weiterbildung.

Arman Jansen
Dipl.-Sozialpädagoge (FH), Systemischer Berater (DGSF), Systemischer Therapeut, Traumapädagoge, traumazentrierter Fachberater (DeGPT/BAG-TP) Langjährige Erfahrungen als Familienhelfer sowie Supervisor, Berater und Coach für Einzelne, Paare, Familien und Organisationen im Non-Profit Bereich. Fachbereichsleitung der Hilfen zur Erziehung im Main-Kinzig-Kreis, Welle gGmbH. Referent im Zentrum für Traumapädagogik (ZTP) Hanau. Spezialisierungen in den Bereichen Jugendhilfe, Migration, Flucht und Trauma.

Kosten

Die Kosten für die Ausbildung betragen € 4.900,- zuzüglich der Kolloquiums- und Zertifikatsgebühren von € 150,- . Darin sind enthalten: Seminare, Supervisionen, Seminarunterlagen, das Buch "Systemisches Handwerk". Die Kosten werden in 8 Raten über die Dauer der Ausbildung beglichen. Die Übernachtungskosten für das 4. Seminar (ca. € 400,--) sowie Kosten für zusätzliche Literatur sind im Gesamtpreis nicht enthalten.

 

Zielgruppe

Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe und in Erziehungseinrichtungen.

Anmeldung

Wenn Sie an der Weiterbildung teilnehmen möchten, senden Sie uns bitte Ihre Bewerbung (max. 2 Seiten) mit Lichtbild und folgenden Angaben:

  • Persönliche Daten (Alter, Familienstand)
  • beruflicher Werdegang, Praxiserfahrungen
  • bisherige Aus- und Weiterbildungen
  • Kopie Ihres Ausbildungszeugnisses oder Studienabschlusses
  • derzeitige Tätigkeit
  • Ihre Ziele, die Sie mit der Weiterbildung erreichen möchten

Das Buch für die
systemische Praxis

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Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie

Akkreditiertes Weiterbildungsinstitut

European Association of Family Therapy (EFTA)

praxis institut für systemische beratung süd ist Mitglied der European Association of Family Therapy (EFTA)

Mitgliedschaften und Akkreditierungen