Das Lernen geht weiter, nun auch wieder mit Präsenzveranstaltungen…

In immer mehr Bereichen kehrt langsam der Alltag zurück. Auch unser Institut wird schrittweise wieder mit Präsenzveranstaltungen beginnen. Dabei gelten für uns nicht die gleichen Regeln wie für Schulen und Hochschulen, sondern in jedem Bundesland müssen unterschiedliche Vorgaben für Weiterbildungs-Einrichtungen eingehalten werden.
Die aktuell gültigen Verordnungen finden Sie im Bereich Service/Download auf unserer Webseite. 

Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Seminarbetrieb wieder aufnehmen und unsere Teilnehmer*innen bei uns begrüßen dürfen. Eure Gesundheit liegt uns dabei besonders am Herzen und wir tun alles, um Euch und uns während Eures Aufenthaltes in unseren Räumlichkeiten bestmöglich zu schützen. Dafür haben wir ein Hygiene-Konzept erarbeitet, das hier gelesen werden kann.

Wir sind uns dessen bewusst, das es für manche Teilnehmer*innen aufgrund ihrer beruflichen, familiären oder gesundheitlichen Situation noch nicht möglich sein wird, wieder bei Seminaren vor Ort dabei zu sein und andere es aus guten, persönlichen Gründen noch nicht wollen. Daher werden wir ergänzende Blended Learning Angebote zu den Präsenzveranstaltungen planen.
Die Teilnehmer*innen der einzelnen Weiterbildungen, Fachtage und Workshops werden rechtzeitig über die jeweiligen Planungen informiert. Weiterbildungs-Teilnehmer*innen finden darüber hinaus weitere Informationen im Lernmanagement-System Isyflow.

Auch unser sonstiges Angebot mit virtuellen Workshops in der Reihe „praxis lernen online“, den Videos und Vorträgen auf Isyflow und den virtuellen Räumen auf Vitero und Jitsi für Selbstlerngruppen wird weitergehen.

Nähere Infos zu allen digitalen Angeboten finden Sie hier unter praxis lernen online sowie im Lernmanagement System Isyflow im Foyer.

 

Systemisches Arbeiten in Sozialarbeit, Pädagogik, Beratung und Therapie

Berufsbegleitende Weiterbildung zur systemischen Beraterin | zum systemischen Berater.  

Die Weiterbildung ist anerkannt durch die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF e.V.).

Grundlagen und Ziele der Weiterbildung

Grundlage der Weiterbildung ist ein systemischer Denk- und Handlungsansatz, wie er im Bereich der Familientherapie entwickelt wurde und seither in verschiedenen sozialen Arbeitsfeldern angewandt wird. In diesem Ansatz wird der Mensch, seine Umgebung und seine Beziehungen als Ganzheit gesehen. Das führt dazu, dass der Ursprung einer Störung nicht mehr vorrangig im Individuum lokalisiert wird, sondern das soziale Beziehungsnetz der Klienten in den Mittelpunkt der Betrachtung gestellt wird.

Familien, Gruppen, Institutionen und Teams sind somit lebendige Systeme, die sich sowohl in ihrer Arbeitsfähigkeit, als auch in ihren Blockierungen und Störungen nach systemischen Regeln entwickeln. Probleme und Störungen werden als Kompromisse bzw. Lösungsversuche in Konfliktbereichen verstanden, die innerhalb des Systems bisher nicht produktiver zu lösen waren. Unser Ansatz des systemischen Arbeitens zielt darauf ab, Störungen auch in ihrem Sinn zu verstehen („reframing“), die vorhandenen Ressourcen zu nutzen und zu stärken (Hilfe zur Selbsthilfe), um neue, produktivere Lösungen zu entwickeln (Lösungsorientierung).

Die Weiterbildung soll die einzelnen Teilnehmer befähigen

• Zusammenhänge in Beziehungsnetzen zu erkennen (Systembeobachtung)
• diese zu verstehen (ganzheitliche Systemanalyse)
• auf produktive Veränderungen hinzuwirken (effektive Systemintervention)
• die eigenen Kräfte ökonomisch einzusetzen und mit Grenzen besser umzugehen (Effizienz und Psychohygiene).

Wir bieten mit dieser Weiterbildung keine  Familientherapieausbildung im engeren Sinn an, sondern vermitteln systemische Denk- und Handlungsansätze, die spezifisch auf die soziale und pädagogische Arbeit mit Gruppen, Familien, Teams und Einzelnen zugeschnitten sind.

Seit mehr als 25 Jahren führen wir dieses Konzept mit sehr guten Rückmeldungen durch, in über 100 Weiterbildungsgängen haben mehr als 2000 TeilnehmerInnen den Abschluss erhalten. Mehr als 20 mal wurde das Programm als In-House-Qualifizierung für Jugendhilfeeinrichtungen und andere Organisationen durchgeführt.

Wir nutzen Methoden aus der Familientherapie und aus anderen systemischen und lösungsorientierten Beratungsansätzen und übertragen diese in sinnvoller Weise auf die verschiedenen Arbeitsfelder. Wir suchen bewusst die Vielfalt, um interdisziplinäres Lernen zu ermöglichen und den Blick über den Tellerrand der eigenen Spezialisierung zu richten.

Neben der Vermittlung und Einübung verschiedener Methoden wird ein besonderer Schwerpunkt auf die Reflektion des institutionellen Kontextes, seiner Möglichkeiten und Grenzen, gelegt. Ebenso werden Gruppenprozesse und deren Auswirkungen auf die einzelnen Mitglieder reflektiert. Durch familienorientierte Selbsterfahrung erhalten die Teilnehmer die Gelegenheit, sich mit der eigenen Herkunftsfamilie zu befassen, um damit die eigene Person im systemischen Kontext als wichtigstes „Werkzeug“ nutzen zu können.

Ablauf der Weiterbildung

Die Weiterbildung ist aufgegliedert in 7 Blockseminare (jeweils 4 - 5 Tage) mit insgesamt 30 Tagen (zusammen 250 Unterrichtsstunden) und erstreckt sich auf einen Zeitraum von etwa zwei Jahren. Begleitend finden 19 Supervisionstage (ebenfalls jeweils 8 Unterrichtsstunden, zusammen 152 Stunden) statt.

In der Supervision werden anhand von konkreten Fallbesprechungen die Themen der Seminare vertieft. Die TeilnehmerInnen werden dabei unterstützt, die in den Seminaren angeeigneten Inhalte in ihren Arbeitsfeldern anzuwenden.

Die weitere Vertiefung der einzelnen Lerninhalte sowie begleitendes Literaturstudium wird von den TeilnehmerInnen selbständig in  Kleingruppen (3 bis 5 Personen) geleistet. Die Gruppen treffen sich regelmäßig für insgesamt 80 Stunden und sind fester Bestandteil der Weiterbildung.

Die Weiterbildung schließt mit einer praxisorientierten Abschlussarbeit und einem Kolloquiumstag ab. 70 Stunden eigene Beratungspraxis und drei dokumentierte Beratungsprozesse müssen für das Zertifikat nachgewiesen werden. Das Abschlusszertifikat bescheinigt die Befähigung zur eigenständigen systemischen Beratung. Mit dem Zertifikat können die Absolventen die Anerkennung als systemische/r BeraterIn durch die DGSF e.V. erhalten.

Curriculum

1. Block (5 Tage)

Vom Kontakt zum Kontrakt: Einstiege gestalten

  • systemische Handlungsmodelle und Schulen in ihrer historischen Entwicklung
  • Kommunikationspsychologische Grundlagen
  • systemische Gesprächsführung mit Einzelnen
  • Der Einstieg in die Arbeit  (Kontakt, Auftragsklärung, Ziele und Kontrakt definieren)
  • systemische Institutionsanalyse

2. Block (4 Tage)

Arbeit in und mit Systemen

  • Systemdiagnose: strukturelle, organisatorische und biographische Muster
  • Beobachtung, Analyse und Nutzung von Interaktionssequenzen
  • Interventionen in Triangulationsdynamiken, Dreiecksaufträge, Zwangskontexte
  • Kliententypen: Kunden, Kläger und Geschickte
  • Triadische Muster in Unternehmen und Institutionen

3. Block (4 Tage)

Arbeit in und mit Systemen

  • Systemdiagnose in komplexen Systemen
  • Interaktionen Klientensystem - Helfersystem
  • Strukturen, Typen und Entwicklungsphasen von Systemen
  • spezielle Methoden der Gesprächsführung und Systemdiagnose
  • Analyse und Nutzung von verbalen und nonverbalen Prozessmustern

4. Block (5 Tage, Übernachtung im Seminarhaus)

Arbeit an der Herkunftsfamilie

In diesem Seminar geht es um die Erfassung von Familientraditionen und ihrer prägenden Auswirkungen auf aktuelle Verhaltens- und Erlebensmuster. Dabei wird die Nützlichkeit einer Mehrgenerationenperspektive für die Arbeit mit Einzelnen, Gruppen und Familien entwickelt. Wir arbeiten mit Familienrekonstruktionen und anderen Methoden aus der Familientherapie, der Gestalttherapie und dem Psychodrama.

Themen sind u.a.:

Familientraditionen und deren Auswirkungen auf aktuelle Verhaltensmuster

  • Wie prägt mich die eigene Herkunftsfamilie in meiner Arbeit?
  •  Welche Ansätze zur beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung bieten sich an?

5. Block (4 Tage)

Systemische Interventionen: Vertiefung und Training

  • Planung, Durchführung und Evaluation von Interventionen: Lösungsorientierte Fragetechniken, Dramatisierung, Reframing, aktivierende Methoden (Skulptur und Aufstellung), Aufgaben und Rituale
  • deren Anpassung an spezielle Systemstrukturen: Familien, Gruppen, OrganisationskontexteDynamik von Veränderungsprozessen: Umgang mit Blockaden und Widerständen
  • spezielle Interventionsformen

6. Block (4 Tage)

Interventionen in fordernden Situationen

  • Lösungsorientierte Arbeit mit Konflikten: als Konfliktpartei und in der Moderation
  • Krisenintervention: Halt geben, kurz- und langfristige Strategien
  • Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen, Vernetzung
  • Interventionen und eigene Psychohygiene

7. Block (4 Tage)

Abschiede gestalten, Perspektiven entwickeln

  •  Institutionsanalyse
    • Möglichkeiten und Grenzen des eigenen Arbeitskontextes
    • Die eigene Position in der Institution
  • Umgang mit Trauer und Verlusten in der systemischen Arbeit
  • Netzwerkarbeit
  • Beendigung der Arbeit Gestaltung der Abschiedsphase
  • Beendigung und Auswertung der Weiterbildung

Die Methodik der Arbeit in den einzelnen Seminaren ist abhängig von den jeweiligen Inhalten. Generell werden die Lernprozesse erfahrungsgeleitet und handlungsorientiert gestaltet. Gearbeitet wird deshalb möglichst häufig mit Hilfe von Rollenspielen, Skulpturarbeit, strukturierten Einzelübungen, Methoden aus Psychodrama und Gestalttherapie, konkreten Demonstrationen und ähnlichen Arbeitsformen. Auch theoretische Kenntnisse werden praxisnah und erfahrungsorientiert vermittelt.

Organisatorisches

Die Teilnehmerzahl pro Ausbildungsgang ist auf 22 TeilnehmerInnen begrenzt. Die Supervisionstage finden in zwei Gruppen nach regionalen Schwerpunkten statt. Die SupervisorInnen wechseln nach einem Jahr, so dass die TeilnehmerInnen verschiedene systemische Arbeitsstile für ihren Lernprozess nutzen können. Die Supervisionsgruppen treffen sich - wo möglich - in den Einrichtungen der TeilnehmerInnen. Die Termine werden in der Gruppe mit dem/der SupervisorIn vereinbart. Sie finden i.d.R. Freitag nachmittags bis abends oder Samstags ganztägig statt.

Bei den Seminaren sorgen die TeilnehmerInnen selbst für ihre Unterkunft. Das  4. Seminar findet in einer externen Bildungsstätte mit Übernachtung statt. Die Übernachtungskosten sind nicht im Gesamtpreis enthalten.

Insgesamt finden 30 Seminartage (zusammen 250 Unterrichtsstunden) und 19 Supervisionstage (ebenfalls jeweils 8 Unterrichtsstunden, zusammen 152 Stunden) statt.

Termine und Orte

Die aktuellen Starttermine und Orte (Hanau, Darmstadt, Nürnberg-Fürth, Bayreuth, Erfurt) der Weiterbildung erhalten Sie unter dem Menüpunkt: Termine|Orte.

Einführungsworkshops

Wer uns und unsere Arbeit vor der Anmeldung für eine Weiterbildung kennen lernen möchte, kann an einem Einführungsworkshop teilnehmen. Er dauert 4 Stunden und ist kostenfrei. Neben Informationen zu Konzept und Inhalten der Weiterbildung wird an einem Fall gearbeitet, um unsere Arbeitsweise praktisch erfahrbar zu machen.

Kosten

Die Kosten für die Ausbildung betragen €  100,- je Seminar- oder Supervisionstag; dies ergibt einen Gesamtpreis von €  5.040,- zuzüglich der Zertifikats- und Abschlussgebühr von € 150,- .  Darin sind enthalten: Seminare, Supervisionen, Seminarunterlagen, das Buch "Systemisches Handwerk". Die Kosten werden in 8 Raten über die Dauer der Ausbildung beglichen. Die Übernachtungskosten für das 4. Seminar (ca. € 450,--) sowie Kosten für zusätzliche Literatur sind im Gesamtpreis nicht enthalten.   

Für die Weiterbildung in Erfurt haben wir entsprechend den Einkommensverhältnissen einen Preis von € 4.550,- zzgl. Zertifikats- und Abschlussgebühr von € 150,-. 

Kostenlose Einführungsworkshops

Wer uns und unsere Arbeit vor der Anmeldung für eine Weiterbildung kennen lernen möchte, kann an einem Einführungsworkshop teilnehmen. Er dauert 4 Stunden und ist kostenfrei. Neben Informationen zu Konzept und Inhalten der Weiterbildung wird an einem Fall gearbeitet, um unsere Arbeitsweise praktisch erfahrbar zu machen: Termine|Orte

Zielgruppe / Zulassungskriterien

Zugelassen sind SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen, PsychologInnen, ErzieherInnen, PädagogInnen, ÄrztInnen, LehrerInnen, und Fachkräfte mit vergleichbarer Ausbildung oder Berufstätigkeit. Zunehmend kommen auch MitarbeiterInnen aus Wirtschaftsunternehmen zu uns, um ihre sozialen und methodischen Kompetenzen für Beratungsaufgaben auszubauen, vorrangig aus den Bereichen Personalentwicklung und betriebliche Bildung.

Für die Zulassung sind neben der Möglichkeit zur Umsetzung Systemischer Beratung während der Weiterbildung folgende formale Voraussetzungen erforderlich:

  • ein Hochschulabschluss und psychosoziale Praxiserfahrung oder 
  • ein qualifizierter Berufsabschluss (3-jährige Berufsausbildung) im psychosozialen Bereich oder 
  • ein qualifizierter Berufsabschluss (3-jährige Berufsausbildung) und eine mindestens 3-jährige Berufstätigkeit im psychosozialen oder beraterischen Feld

Anmeldung / Bewerbung

Wenn Sie an einem Weiterbildungskurs teilnehmen möchten, senden Sie uns bitte Ihre Bewerbung mit folgenden Unterlagen zu:

  • Tabellarischer Lebenslauf (mit Foto, persönlichen Daten, beruflichem Werdegang, Praxiserfahrungen, bisherige Aus- und Weiterbildungen etc.)
  • Motivationsschreiben max. 1 Seite (mit den Zielen, die Sie mit der Weiterbildung erreichen möchten und einer Info zu einem Praxisfeld, in dem Sie systemische Beratung während der Weiterbildung anwenden können)
  • Kopie Ihres Berufs- oder Studienabschlusses

Ihre Bewerbung können Sie uns per E-Mail oder Post zuschicken.

Anmeldungen sind jederzeit möglich, solange Plätze frei sind. Die Anmeldungen werden nach Eingang berücksichtigt. Bei Fragen bezüglich der Zugangsvoraussetzung oder Eignung kommen wir auf Sie zu. 

Bei Aufnahme in die Weiterbildung erhalten Sie von uns eine schriftliche Anmeldebestätigung und den Weiterbildungsvertrag. Mit Eingang des unterzeichneten Vertrags und einer Anzahlung von € 100,-- ist Ihr Platz in der Weiterbildung fest reserviert.

15 gute Gründe, um Ihre Weiterbildung bei uns zu machen

Praxis und Theorie
Wir sind Praktiker, in ganz unterschiedlichen Praxisfeldern und mit vielfältigen Ausbildungen. Und wir treiben gleichzeitig die fachliche Entwicklung durch zahlreiche Veröffentlichungen und Mitwirkung in Buch-Projekten voran. Wir verbinden damit Theorie und Praxis und haben viele Entwicklungen im Feld angestoßen.

Methoden und Haltung
Methoden sind wichtig. Aber auch die Haltung, mit der man sie anwendet. Ressourcenblick, Respekt, Neugier, Empathie.... das sind Grundlagen, die gut gepflegt sein müssen, damit die Methoden Früchte tragen.

Vielfalt im Team
Unser Trainer kommen aus unterschiedlichen beruflichen Kontexten und haben auch mehrfache berufliche Ausbildungen, so dass ein integrativer Blick auf die Problemstellungen des Alltags gewährleistet ist.

Vielfalt bei den Teilnehmenden: Gemeinsam lernen
Die WB Systemisches Arbeiten bietet Handlungskompetenz für komplexe Anforderungen in einer vernetzten Welt. Deshalb laden wir explizit Fachkräfte aus der Sozialarbeit, Pädagogik, therapeutischen Berufen, Psychologie, Personalentwicklung zu einem gemeinsamen Lernprozess ein. Um voneinander zu hören, mehr übereinander zu wissen und kreative Ideen für die Herausforderungen in unterschiedlichen Arbeitskontexten zu entwickeln.

Vielfalt in der Arbeit
Wir lehren Methoden und Haltungen für unterschiedliche Kontexte und Auftragskonstellationen, eben nicht nur klassische Beratung. Warum: Veränderungsarbeit findet für viele Klientengruppen sehr effektiv in anderen als klassischen Beratungsettings statt. Systemisches Arbeiten ist netzwerkorientiert und muss auch solche Settings aufgreifen und dafür passendes systemisches Instrumentarium bereit stellen

Spezialisierung
Für spezielle Arbeitskontexte und Herausforderungen bieten wir vielfältige Spezialisierungen an: systemische Therapie, Kinder- und Jugendtherapie, Supervision, Coaching, Führung, Trauma, Teilearbeit mit Kindern, Paar- und Sexualberatung, Einbezug körperlicher Prozesse in Beratung und Therapie.....

Kundenorientierung
Wir sind für unsere Kund*innen aktiv:
Fachtage, um das Wissen zu aktualisieren und auch über den systemischen Tellerrand zu schauen, bisher 70 Fachtage mit nahezu 5000 Teilnehmer*innen.
Fachvorträge, mit demselben Ziel, diese sind für unsere Absolvent*innen kostenlos: bisher 152 Fachvorträge mit ca 8000 Teilnehmer*innen.
Systemische Vorträge für die Öffentlichkeit, um über systemische Ansätze zu informieren und auch die Nachfrage nach systemischen Dienstleistungen zu fördern. In 5 Jahren über 50 Vorträge mit über 1500 Teilnehmer*innen

Erfahrung: über 30 Jahre
Wir besitzen mit die umfassendste Erfahrung in Systemischen Beratungsweiterbildungen. Seit 1989 gab es über 120 zweijährige Durchgänge, 110 einjährige Kompaktkurse. 65 ein bis zweijährige Qualifizierungen inhouse, für Jugendhilfeeinrichtungen, psychiatrische Kliniken, Jugendämter, etc. Mit über 3000 teilnehmenden Fachkräften, die uns ständig weiter empfehlen.

Führungsverantwortung
Ein Großteil unserer Trainer*innen hat oder hatte Führungspositionen inne. sie stehen in der Verantwortung für die Ergebnisse ihrer Organisationen und können einschätzen, welche Ansätze und Methoden in der Praxis am besten wirken.

Lernen braucht Raum
Wir brauchen eine Zeitspanne, in der wir aus der Alltagsmühle aussteigen und uns auf neues einlassen können, ausprobieren, bis es sich setzt und unser eigenes wird. Deshalb sind die meisten unserer Weiterbildungs-Workshops 3 bis 4 Tage lang.

Organisationswissen
Wir bearbeiten in der Weiterbildung systemisches Arbeiten auch organisatorische Fragestellungen, übertragen systemisches Know-how auf Organisationsfragen. Wozu? TN brauchen dieses Wissen, um ihre Arbeit im Rahmen ihrer eigenen Organisation gut verorten und gestalten zu können. Wie die eigene Organisation sich ausformt, und die Kooperation mit anderen Institutionen, beides hat unmittelbaren Einfluss auf die Qualität der Klientenarbeit. Das muss mitreflektiert und gestaltet werden.

Konfliktkompetenz
Im Unterschied zu vielen Instituten bearbeiten wir explizit auch das Thema Konflikte, und das in einem vollen Seminar! Wozu? Wer nicht nur Einzelpersonen berät oder behandelt, sondern in komplexen Systemen arbeitet, wie z.B. für soziale Arbeit typisch, muss immer wieder Konflikte verhandeln: in den Familien, im Lebensumfeld der Klienten, in den Auftrags- und Interessenkonstellationen der beteiligten Institutionen. Dafür ist ein gutes Standing und professionelle Konfliktkompetenz unerlässlich.

Digitale Transformation und Online-Beratung
Im praxis institut setzen wir uns mit der Frage auseinander, wie sich Beratung, Familien und Organisationen mit digitalen Medien verändern. Und wir integrieren ein innovatives Lern Management System, virtuelle Workshops, Web Based Trainings und Kurse zur Online-Beratung in unser Angebot.

Lernen mit Freude und in angenehmem Ambiente
Lernen braucht gute Lernorte: Wir bieten Lernkontexte, in denen unsere TeilnehmerInnen Freude und Kompetenz erleben und in Ihrer persönlichen und fachlichen Entwicklung begleitet werden. Der Rahmen ist uns wichtig: schöne Räume, Kunstobjekte, Pausengestaltung; was das Arbeiten angenehm macht. Bewegungs- und intuitive Übungen ermöglichen das Lernen mit allen Sinnen.

Fachpolitisches Engagement
Wir engagieren uns in der DGSF, Rainer Schwing war fünf Jahre als zweiter Vorsitzender tätig und viele Jahre im Fort- und Weiterbildungsausschuss, Peter Martin Thomas arbeitet im Fort- und Weiterbildungsausschuss. Außerdem wirken wir immer wieder in Fachtagungen und Gremien mit.


Das Bundesprogramm Bildungsprämie wird vom  Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds gefördert.