Das Lernen geht weiter, nun auch wieder mit Präsenzveranstaltungen…

In immer mehr Bereichen kehrt langsam der Alltag zurück. Auch unser Institut wird schrittweise wieder mit Präsenzveranstaltungen beginnen. Dabei gelten für uns nicht die gleichen Regeln wie für Schulen und Hochschulen, sondern in jedem Bundesland müssen unterschiedliche Vorgaben für Weiterbildungs-Einrichtungen eingehalten werden.
Die aktuell gültigen Verordnungen finden Sie im Bereich Service/Download auf unserer Webseite. 

Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Seminarbetrieb wieder aufnehmen und unsere Teilnehmer*innen bei uns begrüßen dürfen. Eure Gesundheit liegt uns dabei besonders am Herzen und wir tun alles, um Euch und uns während Eures Aufenthaltes in unseren Räumlichkeiten bestmöglich zu schützen. Dafür haben wir ein Hygiene-Konzept erarbeitet, das hier gelesen werden kann.

Wir sind uns dessen bewusst, das es für manche Teilnehmer*innen aufgrund ihrer beruflichen, familiären oder gesundheitlichen Situation noch nicht möglich sein wird, wieder bei Seminaren vor Ort dabei zu sein und andere es aus guten, persönlichen Gründen noch nicht wollen. Daher werden wir ergänzende Blended Learning Angebote zu den Präsenzveranstaltungen planen.
Die Teilnehmer*innen der einzelnen Weiterbildungen, Fachtage und Workshops werden rechtzeitig über die jeweiligen Planungen informiert. Weiterbildungs-Teilnehmer*innen finden darüber hinaus weitere Informationen im Lernmanagement-System Isyflow.

Auch unser sonstiges Angebot mit virtuellen Workshops in der Reihe „praxis lernen online“, den Videos und Vorträgen auf Isyflow und den virtuellen Räumen auf Vitero und Jitsi für Selbstlerngruppen wird weitergehen.

Nähere Infos zu allen digitalen Angeboten finden Sie hier unter praxis lernen online sowie im Lernmanagement System Isyflow im Foyer.

 

Sie sind hier:  praxis institut süd

So geht nicht Advent

Vater und Sohn, Ende November vor einigen Jahren. Der Vater ist voller Vorfreude, mit seinem 3jährigen Sohn zusammen den ersten gemeinsamen Adventskranz zu binden. Er richtet auf dem Gartentisch her: Tannenreisig, Bindedraht, Seitenschneider, Astschere und den Strohkranz als Grundlage.

Feierlich erklärt er seinem Sohn sein Vorhaben, sie ziehen sich warm an und gehen nach draußen. Der Vater hat alles ziemlich gut durchdacht – hat eine genaue Vorstellung, welche Handgriffe (Äste durchschneiden, Draht abzwicken, Äste in Position halten) sein Sohn schon übernehmen kann.

Er beginnt seinen Sohn anzuleiten, welche Tannenreisigstücke er wie abschneiden kann. Sein Sohn rührt sich nicht und meint: „So geht nicht Advent!“

Der Vater ist psychologisch geschult und denkt sich sofort, dass ein 3jähriges Gehirn sich natürlich nicht vorstellen kann, wie aus diesem Wust an Zutaten ein Adventskranz entstehen soll. Um es seinem Sohn zu erleichtern, fängt er schnell an, ein paar Tannenreiser zurechtzuschneiden und diese mit aufmunternden Erklärungen am Strohkranz zu befestigen, damit sein Sohn sehen kann, wie das ganze Stück für Stück zum Adventskranz werden wird.

„So geht nicht Advent!!“

Der Vater intensiviert seine Bemühungen, erklärt und macht.

„Nein, so geht nicht Advent!!!“

Das ganze eskaliert symmetrisch: Je mehr der Vater versucht, seinem Sohn mit Wort und Tat ein Bild des entstehenden Adventskranzes zu vermitteln, desto trotziger und zunehmend verzweifelter kräht der Sohn: „SO GEHT NICHT ADVENT“. Je mehr Emotion der Sohn in sein „so geht nicht Advent“ legt, desto verzweifelter und wortreicher versucht der Vater zu erklären und zeigen, dass und wie jetzt ein wunderbarer Adventskranz entsteht.

Erst als Tränen fließen, kommt der Vater endlich, endlich auf die Idee, zu fragen: „wie geht denn Advent?“ und bekommt mit aller Wut über so viel Ignoranz entgegengeschmettert: „NA MIT KERZEN!!!“

Konsterniert, fast beschämt eilt der Vater nach drinnen und holt 4 dicke, durchgefärbte, wunderschöne rote Kerzen.

Während er nun den Adventkranz fertigstellt, legt sein Sohn das Kinn auf den Tisch und drückt sich die 4 Kerzen mit beiden Armen selig an seine Wangen. Sein Part ist am Ende, diese auf den fertigen Kranz zu stecken.

Heute, 10 Jahre später ist „so geht nicht Advent“ in unserer Familie zum vielbegrinsten Code dafür geworden, dass gerade mit unterschiedlichen Zielvisionen aneinander vorbei geredet oder gearbeitet wurde oder einfach einer grad an seinem Brett vorm Kopf nicht vorbeischauen kann.