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Systemtherapeutische Kompetenz in der Psychotherapie

Weiterbildung für Psychotherapeuten

Eine Ausschreibung der Weiterbildung finden Sie auch hier zum Download.

Wozu diese Weiterbildung?

Wir werden immer wieder von psychotherapeutisch tätigen Kollegen nach einer Qualifizierung in systemtherapeutischen Methoden gefragt, die bisher erworbene Kompetenzen berücksichtigt, auf ihnen aufbaut und sie erweitert. In diesem Sinne haben wir ein spezielles Kurrikulum entwickelt, das Systemtherapeutische Kompetenzen an ausgebildete Psychotherapeuten theoretisch und praktisch vermittelt, so dass sie systemische Sichtweisen und Arbeitsformen in ihre psychotherapeutische Tätigkeit integrieren können.

Dies kann neben dem inhaltlichen und methodischen Lerngewinn auch für die Abrechnung relevant werden, da nach der im letzten Jahr erfolgten Anerkennung der systemischen Therapie durch den Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie damit zu rechnen ist, dass in absehbarer Zeit auch entsprechende Positionen abrechenbar werden.

An wen richtet sich die Weiterbildung?

Zugelassen sind Ärzte und Ärztinnen sowie psychologische PsychotherpeutInnen und Kinder- und JugendpsychotherapeutInnen mit abgeschlossener Ausbildung in VT, TP oder PA, die systemtherapeutische Kompetenzen für Ihre Arbeit nutzen möchten

Welche Kompetenzen vermitteln wir?

Die Weiterbildung vermittelt einen Einblick in die systemische Theorie und Praxis. Schwerpunkt der Kursblöcke werden die handlungsorientierte Vorstellung und Einübung systemtherapeutischer Methoden sein. Nach der Weiterbildung verfügen die TeilnehmerInnen über die folgenden Kompetenzen:

  • Kontextualisierung von Symptomen und Störungen und lösungsorientierte Hypothesenbildung
  • Erstkontakt und diagnostische Sitzungen werden bereits zur Einleitung erster Veränderungsinterventionen genutzt
  • Ressourcenorientierter Beziehungsaufbau und -gestaltung
  • Sicherheit in der Anwendung systemischer Fragetechniken: Ziel- und lösungsorientierte sowie zirkuläre Fragen
  • Sicherheit in der Anwendung aktivierender Arbeitsformen: Skulptur und Aufstellungen, Skalierung und time-line-Arbeit im Raum, Dramatisierung und enactment
  • Einbezug von Bezugspersonen und die Nutzung deren Ressourcen für den therapeutischen Prozess; die Arbeit in systemischen Mehrpersonensettings
  • Systemisches Verständnis und spezielle Interventionsmethodik bei verschiedenen psychischen Störungen und körperlichen Krankheiten.

Aufbau und Ablauf der Weiterbildung

Die Weiterbildung dauert ca. 16 Monate. Sie umfasst 8 Blockseminare mit je 1,5 Seminartagen (jeweils 12 UE=Unterrichtseinheiten) sowie 6 Gruppensupervisionen zu 6 UE, das beläuft sich auf insgesamt 132 Unterrichtsstunden, die wir in einer qualifizierten Teilnahmebescheinigung bestätigen, wenn zusätzlich entweder ein Fall eingebracht wurde oder eine Systembeschreibung und -analyse aus dem eigenen beruflichen Feld erstellt wurde.

Kursort ist das Institut in Hanau, hier wird in einem großzügigen und technisch voll ausgestatteten Seminarambiente gelernt mit einem Plenumsraum und mehreren Räumen für Kleingruppenarbeit.

Wir legen Wert auf eine kontinuierliche Lerngruppe; Gäste können in begrenztem Umfang zu einzelnen Modulen dazu kommen, falls Plätze frei sind.

Eine Anerkennung von Fortbildungspunkten bei der zuständigen Psychotherapeutenkammer/Ärztekammer ist beantragt

Leitung:

Dr. Susanne Altmeyer,

Prof. Dr. Friedebert Kröger,

Dr. Wilhelm Rotthaus,

Dipl-Psych. Rainer Schwing

Supervision:

Dipl.-Psych. Inge Liebel Fryszer

Kosten:

2320,-- Euro (inkl. Seminarunterlagen und Pausengetränken)
je Kurswochenende 200,-- Euro, je Supervision (6 UE): 120,-- Euro

Das Buch für die systemische Praxis

Das Methodenhandbuch von Rainer Schwing und Andreas Fryszer...