gilt als Orientierungsrahmen für die möglichen Weiterbildungsinhalte. Die Schwerpunkte der Seminararbeit richten sich auch nach dem jeweiligen Gruppenprozess und dem Lernstand der TeilnehmerInnen und bauen auf den Kenntnissen der Weiterbildung "Systemisches Arbeiten" oder "Systemische Therapie/Familientherapie" auf. Je nach Bedarf und Lernprozess können im Rahmen des didaktisch Sinnvollen aus dem Lehrplan einzelne Module vorgezogen oder nachgeholt werden.
Innerhalb der Workshops werden die einzelnen systemtherapeutischen Methoden eng angelehnt an konkrete Fallbeispiele vermittelt. Unser Ansatz integriert Ansätze aus verschiedenen systemischen Richtungen und aus anderen therapeutischen Richtungen wie dem Psychodrama, der Hypnotherapie und der kindzentrierten Spieltherapie. Wir lehren nicht schulenorientiert, sondern klientenorientiert, da aus unserer Sicht systemische Therapie und Veränderungsarbeit immer wieder ein (Er-)Findungsprozess ist: TherapeutIn und Klienten entwickeln kooperativ die passenden und wirksamen Vorgehensweisen.
Die Ablaufstruktur der Weiterbildung orientiert sich zum einen an den Alters- und Entwicklungsstufen, jedes Seminar präsentiert die jeweils passenden Therapieformen und behandelt exemplarisch eins bis zwei typische Störungsbilder der jeweiligen Entwicklungsstufe. Für die Vertiefungstage laden wir Experten von außen dazu, die zu Ihren Spezialgebieten lehren. Dies geschieht in der Form offen ausgeschriebener Seminare, zu denen auch andere TeilnehmerInnen willkommen sind. Für die Weiterbildungsteilnehmer der WB Systemische Kinder- und Jugendlichentherapie sind diese Seminare bereits im Weiterbildungspreis enthalten.
Dementsprechend ist uns wichtig, dass die TeilnehmerInnen einen authentischen systemischen Arbeitsstil entwickeln, der zu Ihnen und zu Ihrem Arbeitskontext passt. Zwei Kursleiter, zwei SupervisorInnen, Gastreferenten und Vertiefungstage mit externen Experten: Dadurch profitieren Sie von verschiedenen Persönlichkeiten ihren jeweiligen therapeutischen Stilen und ihrem spezifischem Know-How.
Entwicklungspsychologische Besonderheiten des Kinder- und Jugendalters, Auswahl und Handhabung von Settingvarianten: Einzeltherapie, Gruppentherapie, Einbezug von Bezugspersonen (Eltern und/oder Freunde), Familientherapie Entwicklungs-, Problem- und Ressourcendiagnostik, Familiengespräche mit kleinen Kindern
Ergebnisse der Bindungsforschung und Neurobiologie
Vorschul- und frühes Schulkindalter (4 – 9 Jahre)
Einzeltherapie: Spieltherapie, Symbolspiele
Spezielle Interventionstechniken, Hypnosystemische Interventionen, Externalisierung,
Skalenarbeit, Arbeit mit Handpuppen Spezielle Interventionen bei ausgewählten Störungsbildern: z.B. Bettnässen, emotionale Störungen.
Arbeit mit Eltern von Kleinkindern
Spezielle Interventionen bei ausgewählten Störungsbildern: Schreibabies, Autismus
Spätes Schulkindalter bis Pubertät ( 10 – 13 Jahre)
Gruppentherapie mit Kindern, Gruppensymbolspiel,
Psychodramatische Techniken in der systemischen Kindertherapie
Spezielle Interventionen bei ausgewählten Störungsbildern: z.B. gestörtes Sozialverhalten, Schulprobleme.
Spezielle Interventionen bei ausgewählten Störungsbildern: ADHS, gestörtes Sozialverhalten
Adoleszenz (14 – 18 Jahre)
Einzeltherapie, Jugendlichenspezifische Arbeitsformen, Gespräche mit Symbolarbeit
Arbeit mit Eltern von Jugendlichen von sich verweigernden Jugendlichen;
Spezielle Interventionen bei ausgewählten Störungsbildern: z.B. posttraumatische Belastungsstörungen, Drogen- und Suchtproblematik des Jugendalters; Multisystemisches Arbeiten mit eigenwilligen Jugendlichen.
Psychosen, Borderline, Sexualdelinquenz und andere psychische Störungen des Jugendalters
Besonderheiten von Erziehung, Beratung und Therapie im ambulanten, teilstationären und stationären Kontext
Ablösungsprozesse, Abschlussphase der Therapie
Mediation Eltern - Jugendliche
Ethische Aspekte (Rechte des Kindes, Kindesschutz, Auftragsdiskrepanzen zwischen Kindern und Eltern).
Grundlagen und Methoden wirksamer Kommunikation - Kurs Hanau