| Kurs: | Ort: | Datum: | ReferentInnen: | Kosten: |
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pi-FT 2 |
Hanau |
02.11.2010 |
98,00EUR |
in Kooperationsprojekt des praxis – instituts für systemische beratung, des Zentrums für Traumapädagogik und der DGSF (Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie)
Wenn es um die Bewältigung von traumatischen Ereignissen geht, wird meist die Therapie als einzige Behandlungsmöglichkeit angesehen, während die Möglichkeiten der Pädagogik nicht weiter in Betracht gezogen werden. Traumapädagogik überträgt die Erkenntnisse der modernen Psychotraumatologie auf die pädagogische und beratende Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Sie geht von der Erkenntnis aus, dass neben der Traumatherapie all die Fachkräfte, die in der Jugendhilfe und anderen sozialen und pädagogischen Arbeitsfeldern mit traumatisierten jungen Menschen arbeiten, sehr viel hilfreiches bewirken können, wenn sie über psychotraumatologische Kenntnisse verfügen. Dies sind vor allem Stabilisierungstechniken, neben speziellen Methoden bietet jedoch gerade auch die bewusste und sensible Gestaltung des Alltags eine wichtige Unterstützung für traumatisierte Menschen. Und das Wissen über die Traumadynamik hilft, die Funktion von Symptomen besser zu verstehen und damit konstruktiv umgehen zu können.
Der Fachtag bietet eine Einführung in psychotraumatologische Grundlagen, und beschäftigt sich dann vor allem mit der Übertragung dieser Erkenntnisse in den Alltag.
Reinert Hanswille, Traumatherapeut und systemischer Lehrtherapeut, leitet in Essen eines der größten systemischen Weiterbildungsinstitute Deutschlands und hat zusammen mit Annette Kissenbeck das wegweisende Buch zur systemischen Traumatherapie: Konzepte und Methoden für die Praxis (Carl Auer 2008) verfasst.
Zeit: 02.11.2010, 10 – 17 Uhr
Ort: Hanau
Kosten: € 98,-- (für DGSF-Mitglieder und WB-AbsolventInnen des praxis instituts € 90,--) (In den Kosten sind ein Mittags-Imbiss und Pausengetränke enthalten)
Informationen über die ReferentInnen finden Sie auf unseren Team Seiten:
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