| Kurs: | Ort: | Datum: | ReferentInnen: | Kosten: |
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pi-FV 7 |
Hanau |
20.09.2010 |
15 Euro |
Die meisten erwachsenen Sexualstraftäter berichten, dass sie ihre ersten sexuellen Straftaten bereits als Jugendliche begangen haben. Was liegt dann näher, als sexuelle Übergriffshandlungen von Jugendlichen ernst zu nehmen und sie – meist unter Druck von außen – psychotherapeutisch zu behandeln. Das gilt umso mehr, als eine fast 25-jährige Erfahrung zeigt, dass eine Psychotherapie mit jugendlichen Sexualstraftätern sehr dankbar ist und bei dem Großteil der Jugendlichen dazu führt, dass sie keine einschlägigen Straftaten mehr begehen.
Leider scheuen viele Therapeutinnen und Therapeuten heutzutage noch davor zurück, mit jugendlichen Sexualstraftätern – stationär und/oder ambulant – zu arbeiten. In dem Vortrag soll dargestellt werden, wie eine solche psychotherapeutische Arbeit konzipiert werden muss, um erfolgreich zu sein, und wie sie damit zu der besten Prophylaxe gegen sexuelle Missbrauchshandlungen werden kann.
Dr. med. Wilhelm Rotthaus, Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Studium der Medizin in Freiburg, Paris und Bonn. Studium der Musik in Köln. Weiterbildung in Verhaltenstherapie, Klientenzentrierter Psychotherapie und Klientenzentrierter Spieltherapie, Systemischer Familientherapeut (DGSF), Lehrtherapeut (DGSF) und Supervisor (DGSF). Ehem. Fachbereichsarzt der Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Rheinischen Kliniken Viersen. Veranstalter der Viersener Therapietage 1982 -2002. Redaktionsmitglied der Zeitschrift für Systemische Therapie und Beratung. Von 2000 – 2007 1. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF). Buchveröffentlichungen u.a.: „Stationäre systemische Kinder- und Jugendpsychiatrie“; „Wozu erziehen? Entwurf einer systemischen Erziehung“; „Systemische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie“; „Auffälliges Verhalten im Kindesalter – Handbuch für Eltern und Erzieher“; „Auffälliges Verhalten im Jugendalter – Handbuch für Eltern und Erzieher“.
Kosten:
für WB-Teilnehmer kostenlos, Gäste zahlen 15 €
Zeit:
19:00 – 22:00 Uhr
Informationen über die ReferentInnen finden Sie auf unseren Team Seiten:
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