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Traumatisierung Symptome erkennen, Handlungsoptionen kennen und ressourcenorientiert unterstützen

Kurs: Ort: Datum: ReferentInnen: Kosten:

WB 7 T 10

Würzburg

05.07.2010 bis 22.01.2011

Marik Eidmann, Andrea Iff-Kamm

1250,00 EUR

Wozu diese Weiterbildung?

Die Arbeit mit traumatisierten Menschen stellt eine besondere Herausforderung für uns professionelle Helfer in den unterschiedlichsten beruflichen Kontexten dar.

Traumata werden u.a. verursacht durch sexuelle und körperliche Gewalterfahrungen in der Kindheit, durch schwere Unfälle oder Überfälle, lebensbedrohliche Krankheiten, einschneidende Verlusterfahrungen; sie hinterlassen bei den betroffenen Menschen oft schwerwiegende Einschränkungen und Symptome psychischer und körperlicher Art.

Die moderne Traumaforschung hat uns viele Erkenntnisse über Traumatisierung, ihre Folgen und neue Vorgehensweisen für den Umgang mit traumatisierten Menschen zur Verfügung gestellt.

In dieser 4-teiligen Traumafortbildung wollen wir Ihnen diese Erkenntnisse der Traumaforschung vorstellen und Sie befähigen, einen fachkompetenten Umgang in ihrem beruflichen Kontext mit den traumatisierten Menschen zu erlernen.

 

An wen richtet sich die Weiterbildung?

  • Die Fortbildung richtet sich an psychosoziale Fachleute in den verschiedenen beruflichen Kontexten (Beratungsstellen, Einrichtungen der Jugendhilfe, Einrichtungen im teilstationären Bereich, Kliniken), die erwachsene Menschen mit Traumaerfahrungen, betreuen, beraten und begleiten.
  • approbierte PsychotherapeutInnen oder SozialpädagogInnen mit einer abgeschlossenen Therapieausbildung können mit dieser Weiterbildung Grundlagen für eine weiterführende Traumatherapie-Ausbildung erwerben. Die Module werden vom zptn (Zentrum für Psychotraumatologie Niedersachsen) als Voraussetzung zum Erlernen der Screen-Technik als Traumakontrontationsmethode anerkannt.

 

Welche Kompetenzen vermitteln wir?

Am Ende der Weiterbildung verfügen die TeilnehmerInnen über folgende Kompetenzen und Fertigkeiten

  • Sie verfügen über fundierte Grundlagenkenntnisse der Psychotraumatologie, inklusive der neurobiologischen Zusammenhänge.
  • Sie kennen und erkennen Folgen und Symptome von Traumata
  • Sie können ressourcenorientierte Interventionen für einen fachkompetenten, entwicklungsförderlichen Umgang mit traumatisierten Menschen sicher anwenden.

Unser Ziel ist dabei nicht primär die therapeutische Arbeit bei Traumafolgestörungen, sondern die Vermittlung von grundlegendem Wissen, das Aufzeigen von unterstützenden Handlungsmöglichkeiten und hilfreichen Methoden, welche die Alltagsbegleitung von traumatisierten Menschen für Angehörige verschiedener helfender Berufe erleichtern können.  

 

Aufbau und Ablauf der Weiterbildung

Die Fortbildung besteht aus 4 Modulen. Alle Fortbildungseinheiten beinhalten neben der theoretischen Vermittlung praktische Übungseinheiten, um die vermittelten Inhalte einzuüben. Dies geschieht in Plenumsdemonstrationen, Kleingruppenübungen anhand von Fällen und Videodemonstrationen

Weitere Informationen finden Sie hier.


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