| Kurs: | Ort: | Datum: | ReferentInnen: | Kosten: |
|---|---|---|---|---|
| FW 6 N | Hannover |
31.08.12 bis 01.09.2012 |
Martin Althoff. Anne Rolvering |
200,00 EUR |
Die Beratung und Unterstützung professioneller Stellen der Familienhilfe ist zunehmend dadurch geprägt, dass sowohl Eltern wie auch professionelle Therapeuten und Berater feststellen, dass das vorhandene Repertoire an Handlungs- und Bewältigungsstrategien nicht ausreicht den Wutausbrüchen, der Ablehnung von notwendigen Regeln oder gar Gewaltausbrüchen die manches Kind kennzeichnet etwas entgegenzusetzen.Im Gegenteil, oft führen alle Versuche eher zu einer Verstärkung des Verhaltens. Die Eltern sind in ihrer Erziehung zunehmend verunsichert.
Haim Omer, der den Ansatz des gewaltlosen Widerstandes entwickelt hat, spricht in diesem Kontext vom Verlust der elterlichen Stimme. Die gesamte Situation ist durch große Hilflosigkeit und dem Gefühl dem Kind ausgeliefert zu sein geprägt. Die Kinder sind immer mächtiger geworden und das Zuhause wird zunehmend zu einem Ort der bitteren Auseinandersetzung. Dieser Teufelskreis führt nicht selten zu heftigen Eskalationen.
Der gewaltlose Widerstand ist ein effizientes Instrument dem Verhalten des Kindes etwas entgegenzusetzen, ohne dabei weitere Eskalationen zu bewirken. Ziel ist es dabei die Beziehung zwischen Eltern und Kind wieder dahingehend zu gestalten, dass Eltern ihre Rolle als Eltern wieder wahrnehmen können und das Kind sein destruktives Verhalten aufgeben kann.
Es werden die Methoden des gewaltlosen Widerstandes vorgestellt und bearbeitet, die es Eltern mit Unterstützung des Hilfesystems ermöglicht unter dem Grundsatz des elterlichen gewaltfreien Widerstandes die familiäre Zukunft zu gestalten.
• die Dynamik der Eskalation
• die Prinzipien des gewaltlosen Widerstandes
• die Grundlagen der elterlichen Präsenz
Das Methodenhandbuch von Rainer Schwing und Andreas Fryszer...mehr.