| Kurs: | Ort: | Datum: | ReferentInnen: | Kosten: |
|---|---|---|---|---|
| F 1 N | Seminarhaus Kronenstrasse |
18.10.2012, Beginn 19:00 |
Alexander Korittko |
20,- |
Ohne Frage: zu den schwersten Traumatisierungen, die Menschen erfahren können, zählen die Misshandlungen und Vernachlässigungen in der eigenen Familie. Darüber hinaus wird jedoch oft unterschätzt, wie schwer es für Eltern und Kinder auch in anderen Kontexten sein kann, mit den Auswirkungen von traumatischem Stress umzugehen.
Die „Traumata von außen“ werden die in diesem Vortrag im Mittelpunkt der Überlegungen stehen: Überfälle, Verkehrs- oder Haushalts-Unfälle, plötzliche Krankheits- oder Todesmitteilungen, Kriegs- und Bürgerkriegserlebnisse, Brände, Hundeattacken, all diese traumatischen Ereignisse können einen erheblichen Einfluss auf die Psyche von Eltern und Kindern haben und auf die Art und Weise, wie sich Familien verhalten. Das erstarrte Mobile steht als Metapher für die Wechselwirkungen der eingefrorenen familiären Interaktion und für posttraumatische disfunktionale Bewältigungsstrategien.
Im Vortrag werden nach einer Einführung in die Erkenntnisse der Psychotraumatologie Interventionen gezeigt, die in der Paar- und Familienberatung dazu beitragen können, traumatisierten Familien Wege aus der Erstarrung zu eröffnen.
(Achtung Terminänderung: Der Vortrag findet statt am 18.10.2012 und nicht wie im Flyer angekündigt am 15.3.)
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